Kennen Sie das auch noch? Man kaufte sich eine Schallplatte oder eine CD, nahm sich Zeit und hörte das Album in Ruhe – Stück für Stück vollständig hintereinander. Manche Songs oder Alben begeisterten sofort, bei anderen brauchte man etwas länger, um mit ihnen „warm“ zu werden, bei anderen fand man keinen (oder erst später) Zugang. Aber das konzentrierte Hören erinnere ich als etwas Wunderbares und Wohltuendes. Heute nehme ich mir diese Zeit vor allem bei Zugfahrten.
Auf dieser Seite finden Sie im Folgenden eine kleine, fortlaufend ergänzte Liste von Alben, die ich in bestimmten Phasen meines Lebens aus unterschiedlichen Gründen immer wieder gerne gehört habe. Vielleicht fällt es Ihnen auf: Ich mag melodiösen gitarrenlastigen Pop/Rock mit eingängigen Melodien – gerne auch mit mehrstimmigem Gesang. 😉
Wichtige Alben (chronologisch)
- Wie alles anfing: Zu meiner Konfirmation im Jahr 1981 bekam ich fünf Schallplatten, die ich mir gewünscht hatte: „Highway to Hell“ (1979) und „Back in Back“ (1980) von AC/DC (wohlgemerkt: zur Konfirmation! Ich weiß leider nicht mehr von wem…) und von meinem Onkel Wieland die drei ersten Alben von „The Police“: „Outlandos d’Amour“ (1978), „Reggatta de Blanc“ (1979) und „Zenyattà Mondatta“ (1980).
- U2: The Joshua Tree (1987). Ich hatte schon ihr Rockpalast-Konzert („German Television proudly presents…“) auf der Loreley im Fernsehen gesehen (20.08.1983) und kannte bereits ihre vorherigen Alben, als dann „The Joshua Tree“ erschien… Anspieltipps: Einfach starten und die ersten drei Songs hören: „Where the Streets Have No Name“ (Track 1), „I Still Haven’t Found What I’m Looking For“ (2) und „With or Without You“ (3). Meine Lieblingssongs: das zum Heulen schöne „One Tree Hill“ (9) und „In God’s Country“ (7), das ich auch in meiner Freiburger Studienzeit auf der Straße gespielt habe. Definitiv mein Lieblingsstudioalbum der irischen Band, die ich 1989 auf der „Joshua Tree“-Tour live in der Dortmunder Westfalenhalle gesehen habe (siehe auch Liste der von mir besuchten Konzerte): „My voice is not so strong tonight – you have to sing!“, forderte der erkältete Bono uns zu Beginn des Konzerts auf, das wegen seiner Erkrankung beinahe abgesagt worden wäre.
- Midnight Oil: Diesel and Dust (1987). Anspieltipps: „Beds Are Burning“ (Track 1), „Warakurna“ (5) und direkt danach „The Dead Heart“ (6) hören. Songs, die in meiner Freiburger Studienzeit bei keiner Studentendisco fehlen durften …
- Suzanne Vega: Solitude Standing (1987). Anspieltipps: „Luka“ (Track 2) und „Solitude Standing“ (6).
- Melissa Etheridge: Melissa Etheridge (1988). Anspieltipps: Like the Way I Do“ (Track 3) und „Bring Me Some Water“ (9). Klar: In den folgenden Jahren gab es keine (Studierenden-) Party an der EFH Freiburg und anderen Hochschulen ohne „Like the Way I Do“.
- Tracy Chapman: Tracy Chapman (1988). Anspieltipps:
- Red Hot Chili Peppers: Blood Sugar Sex Magik (1991).
- Throw That Beat in the Garbagecan!: Not Particularly Silly (1991). Anspieltipps:
- The Walkabouts: Scavenger (1991).
- The Walkabouts: New West Motel (1993).
- Crash Test Dummies: God Shuffled His Feet (1993). Anspieltipps: Afternoons & Coffeespoons“ (Track 2). Größter Hit: „“Mmm Mmm Mmm Mmm“ (3). Mein Lieblingssong: „How Does a Duck Know“ (8).
- Counting Crows: August and Everything After (1993). Hit-Single: „Mr. Jones“ (Track 3). Mein Lieblingslied: das zum Heulen schöne „A Murder of One“ (Track 11).
- Better Than Ezra: Deluxe (1993). Anspieltipps: „Good“ (Track 2) und „Rosealia“ (5). Kennengelernt habe ich die Band durch eine TV-Übertragung ihres Auftritts beim SWR3 New Pop Festival 1995.
- Toad the Wet Sprocket: Dulcinea (1994). Anspieltipps: „Something’s Always Wrong“ (Track 3), „Fall Down“ (9) und „Fly from Heaven“ (1).
- Alanis Morissette: Jagged Little Pill (1995). Anspieltipps: „You Oughta Know“ (Track 2) und „Hand in My Pocket“ (4).
- Kapelle Petra: Nackt (2019). Lieblingssongs: „Also stoßen wir an“ (3), „Weltkulturerbe“ (2) und „An irgendeinem Tag wird die Welt untergehen“ (7).
- Kapelle Petra: Hamm (2024). Lieblingssongs: „Keine Lieder für böse Menschen“ (6), „Nicht alleine“ (2) und „Freibad Pommes“ (3).