Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen (RIAS NRW) hat gestern in Düsseldorf gemeinsam mit Verena Schäffer, der Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, den Jahresbericht „Antisemitische Vorfälle in Nordrhein-Westfalen 2025“ vorgestellt. Mit insgesamt 1.102 verifizierten antisemitischen Vorfällen wurde ein neuer Höchststand registriert. Besonders besorgniserregend: „Der Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen äußert sich zunehmend enthemmter und bedrohlicher und zielt direkter auf Menschen ab“ (zit. nach Pressemitteilung vom 03.06.2026). Der Jahresbericht, der eine detaillierte Analyse sowie zahlreiche Fallbeispiele enthält, steht zum Download auf der RIAS-Website bereit.
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