NS-Zeit im Film

Seit mittlerweile über 40 Jahren interessiere ich mich für Filme und Bücher, die die NS-Zeit thematisieren. So erinnere ich mich zum Beispiel noch gut an die Schullektüre von „Damals war es Friedrich“ (das heute auch kritisch rezipiert wird) Ende der 1970-er Jahre. Aus eigenem Antrieb ging ich in den 1980er Jahren in ein Koblenzer Kino, um „Die weiße Rose“ (1982) und „Fünf letzte Tage“ (1983) sowie Claude Lanzmanns Film „Shoah“ (1985) zu sehen. In meinem Religionspädagogik-Studium stellte uns ein Professor die Rabbi-Krimis von Harry Kemelman vor, ein anderer besuchte mit uns 1987 oder 1988 eine Vorstellung von Elis Wiesels eindrücklichem Stück „Der Prozess von Schamgorod“ im Theater Freiburg (wie ich erst nachträglich erfahren habe: deutsche Erstaufführung!).

Als Filmpädagoge führe ich seit Beginn meiner freiberuflichen Tätigkeit im Jahr 2000 zahlreiche Lehrerfortbildungen zum Thema „NS-Zeit im Film“ und Kino-Seminare zu einzelnen Filmen über die NS-Zeit durch. Zu einigen dieser Filme habe ich auch Begleitmaterial geschrieben (siehe die Liste meiner „Veröffentlichungen“). Ein wichtiger Schwerpunkt meiner Arbeit sind seit vielen Jahren bundesweite Veranstaltungen zu NS-Propagandaspielfilmen wie „Jud Süß“ (1940) und „Hitlerjunge Quex“ (1933). Beim Thema „NS-Zeit im Film“ interessieren mich besonders folgende Aspekte: (a) die Frage nach der Darstellbarkeit der Shoah (und ihrer Legitimität), (b) die Erzählperspektive und -haltung, (c) wiederkehrende ikonografische Motive, (d) die filmische Inszenierung insbesondere antisemitischer Codes und Metaphern und (e) die erinnerungspolitische Bedeutung des Films.

Auf dieser Seite finden Sie eine tabellarische chronologische Übersicht und eine mir seit vielen Jahren fortlaufend gepflegte Filmografie von Spielfilmen mit Bezügen zur NS-Zeit und zur Shoah: Aufgenommen wurden (1) Kino- und TV-Spielfilme sowie Serien, deren Handlung (a) in der NS-Zeit (1933-45) spielt oder Kino- und TV-Spielfilme sowie Serien, deren Handlung zwar (b) nach 1945 spielt, in denen der NS-Vergangenheit aber eine zentrale Rolle zukommt, z.B. bei Filmen, die Shoah-Überlebende in den Mittelpunkt stellen oder die strafrechtliche Verfolgung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen thematisieren (z.B. im Rahmen der Nürnberger Prozesse von 1945-49 oder des Frankfurter Auschwitz-Prozesses 1963-65). (2) Außerdem finden Sie hier auch Hinweise auf einige wichtige Dokumentarfilme und (3) ausgewählte Literaturhinweise zum Thema „NS-Zeit im Film“.

1. Spielfilme

Vor allem zwei Produktionen werden immer wieder als „Wendepunkte“ bzw. „Zäsur“ im medialen Umgang mit der Shoah genannt: die US-amerikanische TV-Miniserie „Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss“ (1978) von Marvin J. Chomsky und der Oscar-prämierte Spiefilm „Schindlers Liste“ (1993) von US-Regisseur Steven Spielberg (1993). Für die Zeit nach „Schindlers Liste“ konstatiert Lorenz (2003) drei Tendenzen: (1) „die Bereicherung des Holocaust-Films um das Genre der Komödie“, (2) „das sinnentleerte Zitieren des Holocaust in Nicht-Holocaust-Filmen“ und (3) „eine Ausweitung der Opfergruppen des Holocaust“ (S. 269).

Filme während der NS-Zeit (1933-45)

  • Professor Mamlock (UdSSR 1938). Anm.: Neuverfilmung DDR 1961.
  • Der große Diktator (The Great Dictator) (1940). Regie: Charles Chaplin. Quellen: Loewy 2003, S. 335-336.
  • Sein oder Nichtsein (1942). Originaltitel: To Be or Not to Be. Regie: Ernst Lubitsch. Quellen: Loewy 2003, S. 336-337.
  • Henker sterben auch (1943). Originaltitel: Hangmen Also Die!. Regie: Fritz Lang. Anm.: Folgen des Attentats auf Reinhard Heydrich am 4. Juni 1942 in Prag. Quellen: Loewy 2003, S. 338.
  • Das siebte Kreuz (1944). Originaltitel: The Seventh Cross. Regie: Fred Zinnemann. Mit: Spencer Tracy u.a. Anm: Nach dem Roman von Anna Seghers (1942) über die Flucht von sieben Häftlingen aus einem Konzentrationslager. Der Film war in Deutschland erstmals am 10. Januar 1972 in der ZDF-Programmreihe „Der besondere Film“ zu sehen.
Deutscher FilmtitelJahrRegie
Professor Mamlock1938Herbert Rappaport
Der große Diktator1940Charles Chaplin
Sein oder Nichtsein1942Ernst Lubitsch
Henker sterben auch1943Fritz Lang
Das siebte Kreuz1944Fred Zinnemann
Die Mörder sind unter uns1946Wolfgang Staudte
Ehe im Schatten1947Kurt Maetzig
Die letzte Etappe1948Wanda Jakubowska
Morituri [CCC]1948Eugen York
Der 20. Juli [CCC]1955Falk Harnack
Es geschah am 20. Juli1955G. W. Pabst
Der letzte Akt1955G. W. Pabst
Sterne1959Konrad Wolf
Sie nannten ihn Amigo1959Heiner Carow
Das Tagebuch der Anne Frank (1959)1959George Stevens
Professor Mamlock1961Konrad Wolf
Urteil von Nürnberg1961Stanley Kramer
Jeder stirbt für sich allein1962Falk Harnack
Nackt unter Wölfen1963Frank Beyer
Zeugin aus der Hölle [CCC]1967Živorad Mitrović
Der Attentäter1969Rainer Erler
The Day the Clown Cried[1972]Jerry Lewis
Sie sind frei, Dr. Korzak [CCC]1974Aleksander Ford
Jakob der Lügner1974Frank Beyer
Mein blauer Vogel fliegt1975Celino Bleiweiß
Der Marathon-Mann1976John Schlesinger
Jeder stirbt für sich allein1976Alfred Vohrer
Aus einem deutschen Leben1977Theodor Kotulla
Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss1978Marvin J. Chomsky
Das Mädchenorchester von Auschwitz1980Daniel Mann
Sophies Entscheidung1982Alan J. Pakula
Die weiße Rose [CCC]1982Michael Verhoeven
Fünf letzte Tage1983Percy Adlon
Auf Wiedersehen, Kinder1987Louis Malle
Georg Elser – Einer aus Deutschland1989Klaus Maria Brandauer
Hilterjunge Salomon [CCC]1990Agnieszka Holland
Korczak1990Andrzej Wajda
Das schreckliche Mädchen1990Michael Verhoeven
Die Sprungdeckeluhr1990Gunter Friedrich
Das Heimweh des Walerjan Wróbel1991Rolf Schübel
Schindlers Liste1993Stephen Spielberg
Leni1994Leo Hiemer
Hasenjagd1994Andreas Gruber
Drei Tage im April1995Oliver Storz
Mutters Courage1995Michael Verhoeven
Von Hölle zu Hölle [CCC]1996Dmitri Astrachan
Atempause1997Francesco Rosi
Bent1997Sean Mathias
Comedian Harmonists1997Joseph Vilsmaier
Das Leben ist schön1997Roberto Benigni
Mendel1997Alexander Røsler
Kalmans Geheimnis1998Jeroen Krabbé
Meschugge1998Dani Levy
Zug des Lebens1998Radu Mihaileanu
Aimée & Jaguar1999Max Färberböck
Ein Lied von Liebe und Tod – Gloomy Sunday1999Rolf Schübel
Jakob der Lügner1999Peter Kassovitz
Nichts als die Wahrheit1999Roland Suso Richter
Viehjud Levi1999Didi Danquart
Sunshine – Ein Hauch von Sonnenschein1999István Szabó
Bonhoeffer – Die letzte Stufe2000Eric Till
Nürnberg – Im Namen der Menschlichkeit2000Yves Simoneau
Wir müssen zusammenhalten2000Jan Hřebejk
Die Grauzone2001Tim Blake Nelson
Leo und Claire2001Joseph Vilsmaier
Uprising – Der Aufstand2001Jon Avnet
Taking Sides – Der Fall Furtwängler2001István Szabó
Die Wannseekonferenz2001Frank Pierson
Monsieur Batignole2002Gérard Jugnot
Der Pianist2002Roman Polanski
Der Stellvertreter2002[Constantin] Costa-Gavras
Babij Jar – Das vergessene Verbrechen [CCC]2003Jeff Kanew
Birkenau und Rosenfeld2003Marceline Loridan-Ivens
Rosenstraße2003Margarethe von Trotta
The Statement2003Norman Jewison
Edelweißpiraten2004Niko von Glasow
Napola – Elite für den Führer2004Dennis Gansel
Der Neunte Tag2004Volker Schlöndorff
Der Untergang2004Oliver Hirschbiegel
Fateless – Roman eines Schicksallosen2005Lajos Koltai
Sophie Scholl – Die letzten Tage2005Marc Rothemund
Black Book2006Paul Verhoeven
Der letzte Zug [CCC]2006Joseph Vilsmaier & Dana Vávrová
Eichmann2007Robert Young
Die Fälscher2007Stefan Ruzowitzky
Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler2007Dani Levy
Ein Leben für ein Leben – Adam Resurrected2008Paul Schrader
Der Junge im gestreiften Pyjama2008Mark Herman
Max Manus2008Espen Sandberg & Joachim Rønning
Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat2008Bryan Singer
Tage des Zorns2008Ole Christian Madsen
Unbeugsam – Defiance2008Edward Zwick
Der Vorleser2008Stephen Daldry
Inglourious Basterds2009Quentin Tarantino
John Rabe2009Florian Gallenberger
Habermann2010Juraj Herz
Jud Süß – Film ohne Gewissen2010Oskar Roehler
Die Kinder von Paris2010Rose Bosch
Sarahs Schlüssel2010Gilles Paquet-Brenner
Auschwitz2011Uwe Boll
Vier Tage im Mai2011Achim von Borries
Krieg der Knöpfe2011Christophe Barratier
Das Meer am Morgen2011Volker Schlöndorff
Mein bester Feind2011Wolfgang Murnberger
Die verlorene Zeit2011Anna Justice
Wunderkinder [CCC]2011Marcus O. Rosenmüller
X-Men: Erste Entscheidung2011Matthew Vaughn
Ende der Schonzeit2012Franziska Schlotterer
Im Nebel2012Sergei Loznitsa
Lore2012Cate Shortland
Die Bücherdiebin2013Brian Percival
Lauf Junge lauf2013Pepe Danquart
Diplomatie2014Volker Schlöndorff
Im Labyrinth des Schweigens2014Giulio Ricciarelli
Die Schüler der Madame Anne [IKF-FH]2014Marie-Castille Mention-Schaar
Elser – Er hätte die Welt verändert2015Oliver Hirschbiegel
Jeder stirbt für sich allein2015Vincent Perez
Remember2015Atom Egoyan
Son of Saul2015László Nemes
Der Staat gegen Fritz Bauer2015Lars Kraume
Unser letzter Sommer2015Michał Rogalski
Nebel im August [IKF-FiF]2016Kai Wessel
Paradies2016Andrei Konchalovsky
Das Tagebuch der Anne Frank (2016)2016Hans Steinbichler
Verleugnung2016Mick Jackson
Django – Ein Leben für die Musik [IKF-KC]2017Étienne Comar
Ein Sack voll Murmeln2017Christian Duguay
Die Frau des Zoodirektors2017Niki Caro
Die Unsichtbaren – Wir wollen leben2017Claus Räfle
Die Kinder der Villa Emma2018Nikolaus Leytner
Operation Finale2018Chris Weitz
Der Trafikant2018Nikolaus Leytner
Jojo Rabbit2019Taika Waititi
Hunters [Serie (18 E.)]2020ff[David Weil]
Persischstunden2020Vadim Perelman
Die Wannseekonferenz [TV]2022Matti Geschonneck
Der Zeuge2022Bernd Michael Lade
Der verlorene Zug2022Saskia Diesing
Die Fotografin [IKF-FH]2023Ellen Kuras
Deutsches Haus [Miniserie (5 E.)]2023Isabel Prahl (1-3) & Randa Chahoud (4-5)
Irenas Geheimnis2023Louise Archambault
One Life [IKF-FH]2023James Hawes
Stella. Ein Leben.2023Kilian Riedhof
The Zone of Interest2023Jonathan Glazer
White Bird2023Marc Forster
Bonhoeffer2024Todd Komarnicki
Die Ermittlung2024RP Kahl
Führer und Verführer2024Joachim A. Lang
In Liebe, eure Hilde2024Andreas Dresen
Das Kostbarste aller Güter2024Michel Hazanavicius.
Amrum2025Fatih Akin
Das Verschwinden des Josef Mengele2025Kirill Serebrennikov
Nürnberg2026James Vanderbilt
Block 10 [CCC]2026Marcus O. Rosenmüller

Filme nach 1945

  • Die Mörder sind unter uns (DE (Ost) 1946). Regie: Wolfgang Staudte. Mit: Wilhelm Borchert, Hildegard Knef u.a. Uraufführung: 15.10.1946 (D2: Berlin, Deutsche Staatsoper) und 10.04.1947 (D1: Baden-Baden). Quelle: Filmportal.de. Tipp: IKF-Film-Heft (PDF-Datei).
  • Ehe im Schatten (1947). Regie: Kurz Maetzig. Uraufführung: 03.10.1947. Anm.: Der Film basiert auf dem Schicksal des Schauspielerehepaars Joachim Gottschalk und Meta Wolff. Als Vorlage für das Drehbuch diente die lange unveröffentlichte Novelle „Es wird schon nicht so schlimm“ von Hans Schweikart. Quellen: Filmportal.de; Filmdienst.
  • Die letzte Etappe (PL 1948). Originaltitel: Ostatni etap. Regie: Wanda Jakubowska. Anm.: Erster Spielfilm, der das Leben im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zum Thema hat.
  • Morituri (1948). Produktion: CCC-Film (Produzent: Artur Brauner). Regie: Eugen York. Drehbuch: Gustac Kampendonk (nach einer Idee von Artur Brauner). Kamera: Werner Krien. Schnitt: Walter Wischniewsky. Szenenbild: Hermann Warm & Bruno Monden (Bauten). Musik: Wolfgang Zeller. Ton: Werner Pohl (Ton). Darsteller:innen: Lotte Koch [Polin Lydia], Winnie Markus [Maria Bronek], Hilde Körber [Irre], Catja Görna [Tochter Stascha Sokol], Josef Sieber [Staatenloser Eddy], Walter Richter [Dr. Leon Bronek], Karl Heinz Schroth [Armand], Siegmar Schneider [Gerhard Tenborg], Peter Marx [Russe Pjotr], Alfred Cogho [Kanadier Roy], Annemarie Hase [Mutter Simon], Gabriele Hessmann [Schwangere], Ursula Bergmann [Tochter Ruth Simon], Ellinor Saul [Tochter Lucie Simon], Franja Kamienietzka [Frau Steppan], Josef Almas [Anwalt Dr. Simon], Erich Dunskus Polnischer Bauer Sokol], Willi Prager [Vater Simon], David Minster [Invalide], Karl Vibach [Deutscher Soldat Georg], Klaus Kinski [Holländischer Häftling], Michael Günther [16-jähriger Wladek], Bob Kleinmann [12-jähriger Janek] [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a. Uraufführung: 28.08.1948 (Filmfestspiele Venedig). Quelle: Eigene Recherchen und Filmportal.de.
  • Der 20. Juli (1955). Produktion: CCC-Film (Produzent: Artur Brauner). Regie: Falk Harnack. Uraufführung: 21.06.1955 (Frankfurt). Quellen: Filmportal.de; Filmdienst.
  • Es geschah am 20. Juli (1955). Regie: G. W. Pabst. Uraufführung: 19.06.1955 (München). Anm.: G. W. Pabsts Film über das fehlgeschlagene Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944, parallel gedreht zu Falk Harnacks „Der 20. Juli“ (1955). Quellen: Filmportal.de; Filmdienst.
  • Der letzte Akt (1955). G. W. Pabst. Uraufführung: 14.04.1955 (Köln). Anm.: Versuch, die letzten zehn Tage Adolf Hitlers und seiner Untergebenen im Führerbunker in Berlin minutiös nachzuerzählen. Eine Mischung aus dokumentarischen, pseudo-dokumentarischen und frei erfundenen Szenen, nach einem Manuskript von Erich Maria Remarque und dem Buch „Ten Days to Die“ von Michael M. Musmanno, Richter bei den Nürnberger Prozessen. Quellen: Filmportal.de; Filmdienst.
  • Sie nannten ihn Amigo (DDR 1959). Regie: Heiner Carow.
  • Sterne (DDR 1959). Regie: Konrad Wolf. Mit: Sascha Kruscharska (Ruth), Jürgen Frohriep (Unteroffizier Walter) u.a. Uraufführung: 27.03.1959 (DDR). Kinostart: 27.3.1959 (DDR), 03.06.1960 BRD). Quellen: Filmportal.de; Filmdienst.
  • Das Tagebuch der Anne Frank (1959). Regie: George Stevens.

Filme in den 1960er Jahren

  • Professor Mamlock (DDR 1961). Regie: Konrad Wolf. UA: 17.05.1961 (DDR). Mit: Wolfgang Heinz. Anm.: (Neu-) Verfilmung des gleichnamigen Bühnestücks von Friedrich Wolf, dem Vater von Regisseur Konrad Wolf. Quelle: Filmportal.de.
  • Urteil von Nürnberg (1961). Originaltitel: Judgment at Nuremberg. Regie: Stanley Kramer. Drehbuch: Abby Mann. Anm.: Spielfilm über den Nürnberger Juristenprozess von 1947.
  • Jeder stirbt für sich allein (1962). TV-Film. Regie: Falk Harnack.
  • Nackt unter Wölfen (DDR 1963). Regie: Frank Beyer. Mit: Erwin Geschonneck, Armin Mueller-Stahl u.a. Anm: Verfilmung des gleichnamigen Romans von Bruno Apitz. Quelle: Filmportal.de.
  • Zeugin aus der Hölle (1967). Produktion: CCC Filmkunst (Produzent: Artur Brauner) u.a. Regie: Živorad Mitrović. Mit: Irene Papas (Lea Weiss), Heinz Drache (Staatsanwalt Hoffmann) u.a. Uraufführung: 29.06.1967 (Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 07.07.1967 (DE). Zentrale Figur: die jüdische Überlebende Lea Weiss, die bei medizinischen Versuchen im Konzentrationslager misshandelt wurde. Anm.: Inspiriert wurde der Film von dem 1963 beginnenden Frankfurter Auschwitz-Prozess. Quellen: Filmportal.de; Filmdienst.
  • Der Attentäter (1969). TV-Film. Regie: Rainer Erler. Drehbuch: Hans Gottschalk. Mit: Fritz Hollenbeck (Georg Elser) u.a. Anm.: Film über den Hitler-Attentäter Georg Elser (04.01.1903-09.04.1945). Tipp: Biographie auf der Website der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

Die 1970er

  • The Day the Clown Cried (1972). Anm.: Unveröffentlichter Holocaust-Film von Jerry Lewis. Vgl. hierzu z.B.: Kothenschulte, Daniel (2012). Death of a Clown. Jerry Lewis‘ unveröffentlichter Holocaust-Film THE DAY THE CLOWN CRIED (1972). In: BRUNS, Claudia; DARDAN, Asal & Dietrich, Anette (Hg.). „Welchen der Steine du hebst“. Filmische Erinnerung an den Holocaust. Berlin: Bertz + Fischer Verlag. S. 252-262.
  • Sie sind frei, Dr. Korczak (DE/IL 1974). Produktion: CCC Filmkunst (Produzent: Artur Brauner) u.a. Regie: Aleksander Ford. Mit: Leo Genn u.a. Uraufführung: Oktober 1974 (Tel Aviv). Kinostart: 10.04.1975 (DE). Anm.: Der Film basiert auf der Biographie des polnischen Arzts und Pädagogen Janusz Korczak. Quelle: Filmportal.de.
  • Jakob der Lügner (DDR 1974). Regie: Frank Beyer. Anm.: Die Erstaufführung fand im 1. Programm des DDR-Fernsehens am 22. Dezember 1974 statt. Am 17. April 1975 wurde der Film im Berliner Kino „Kosmos“ als Kinopremiere gezeigt. Meines Wissens der erste DDR-Film, der die Shoah aus jüdischer Perspektive schildert. Quellen: Loewy 2003, S. 354-355.
  • Mein blauer Vogel fliegt (DDR 1975). Regie: Celino Bleiweiß: Drehbuch: nach dem Kinderbuch „Der gute Stern des Janusz K.“ von Gisela Karau.
  • Der Marathon-Mann (1976). Originaltitel: Marathon Man. Regie: John Schlesinger. Mit: Dustin Hoffman, Laurence Olivier, Roy Scheider u.a.
  • Jeder stirbt für sich allein (1976). Regie: Alfred Vohrer. Quelle: Filmportal.de.
  • Aus einem deutschen Leben (1977). Originaltitel: Aus einem deutschen Leben. WDR und Iduna-Film (Produzenten: Volker Canaris & Nils Nilson). Regie: Theodor Kotulla. Drehbuch: Theodor Kotulla, nach dem Roman „Der Tod ist mein Beruf“ von Robert Merle. Kamera: Dieter Naujeck. Szenenbild: Wolfgang Schünke. Kostümbild: Uta Wilhelm. Maskenbild: Gerd Schuberth & Annette Groschupp. Musik: Eberhard Weber. Ton: Manfred Oelschlegel & Hans Pampuch. Darsteller:innen: Götz George (Franz Lang), Elisabeth Schwarz (Else), Kurt Hübner (Oberst von Jeseritz), Hans Korte (Himmler), Matthias Fuchs (Kellner), Kai Teschner (Franz als Junge), Sigurd Fitzkek (Hauptmann Günther), Peter Franke (Schrader), Wilfried Elste (Siebert), Walter Czaschke (Eichmann), Claus-Dieter Reents (Setzler), Anke Tegtmeyer, Hermann Günther, Peter Petran, Werner Eichhorn, Peter Moland, Werner Schwuchow, Hans Schulze u.a. [in der Reihenfolge der Titelsequenz]. Uraufführung: 30.06.1977 (Filmfestspiele Berlin, Forum). Kinostart: 18.11.1977 (DE). Anm.: Das Drehbuch basiert auf der Biografie von Rudolf Höß (1901-1947), dem berüchtigten Kommandanten des KZ Auschwitz von 1940 bis 1943. Quelle: Eigene Recherchen; Filmportal.de.
  • Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss (US 1978). TV-Mini-Serie (4 Teile). Originaltitel: Holocaust: The Story of the Family Weiss. Regie: Marvin J. Chomsky.

Die 1980er (nach „Holocaust“)

  • Spiel um Zeit – Das Mädchenorchester in Auschwitz (1980). Originaltitel: Playing for Time. Regie: Daniel Mann. Mit: Vanessa Redgrave (Fania Fénelon) u.a. TV: 09.03.1981 und 10.03.1981.
  • Sophies Entscheidung (1982). Originaltitel: Sophie’s Choice. Regie: Alan J. Pakula. Mit: Meryl Streep, Kevin Kline, Günther Maria Halmer, Katharina Thalbach u.a. Kinostart: 08.12.1982 (US eingeschränkt), 06.05.1983 (DE).
  • Die weiße Rose (1982). Regie: Michael Verhoeven. Mit: Lena Stolze, Ulrich Tukur u.a. Kinostart: 24.09.1982 (DE). Anm.: Als Jugendlicher in einem Koblenzer Kino gesehen.
  • Fünf letzte Tage (1983). Regie: Percy Adlon. Drehbuch: Percy Adlon. Mit: Lena Stolze, Irm Hermann u.a. Kinostart: 15.10.1982 (DE). Anm.: Als Jugendlicher in einem Koblenzer Kino gesehen.
  • Auf Wiedersehen, Kinder (1987). Originaltitel: Au revoir les enfants. Regie: Louis Malle. Drehbuch: Louis Malle. Anm.: Das Drehbuch basiert auf den Erlebnissen des Regisseurs in seiner Zeit als Schüler eines katholischen Internats im von Deutschland besetzten Frankreich.
  • Georg Elser – Einer aus Deutschland (1989). Regie: Klaus Maria Brandauer. Drehbuch: Stephen Sheppard. Mit: Klaus Maria Brandauer (Georg Elser) u.a. Kinostart: 19.10.1989 (DE). Anm.: Film über den Hitler-Attentäter Georg Elser (04.01.1903-09.04.1945. Tipp: Biographie auf der Website der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

Die 1990er

  • Hitlerjunge Salomon (1990). Originaltitel: Europa Europa. Produktion: CCC Filmkunst (Artur Brauner) und Les Films du Losange. Regie: Agnieszka Holland. Mit: Salomon Perel u.a. Uraufführung: 14.11.1990 (FR). Kinostart: Kinostart: 31.10.1991 (DE). Quelle: Filmportal.de. Anm.: Der Film über die Kindheit eines jüdischen Jungen in der NS-Zeit basiert auf den Erinnerungen von Salomon „Sally“ Perel (1925-2023).
  • Korczak (1990). Regie: Andrzej Wajda. Anm.: Der Film basiert auf der Biographie des polnischen Arzts und Pädagogen Janusz Korczak. Tipp: IKF-Film-Heft (PDF-Datei).
  • Das schreckliche Mädchen (1990). Regie: Michael Verhoeven. Drehbuch: Michael Verhoeven. Mit: Lena Stolze u.a. Uraufführung: 14.02.1990 (Filmfestspiele Berlin). Verleih: Filmverlag der Autoren (DE). Quelle: Filmportal.de.
  • Die Sprungdeckeluhr (1990). Regie: Gunter Friedrich. Kinostart: 25.04.1991 (DE), Verleih: Progress (DE). Quelle: Filmportal.de. Tipp: IKF-Film-Heft (PDF-Datei).
  • Das Heimweh des Walerjan Wróbel (1991). Regie: Rolf Schübel. Drehbuch: Rolf Schübel. TV-Erstsendung: 24.10.1993 (DE). Quelle: Filmportal.de.
  • Schindlers Liste (1993). Originaltitel: Schindler’s List. Regie: Stephen Spielberg.
  • Leni (1994). TV-Film. Alternativtitel: Leni … muss fort. Regie: Leo Hiemer. Kinostart: 28.04.1994 (DE). Anm.: Geschichte von Gabriele Schwarz (siehe Eintrag im Gedenkbuch). Tipp: IKF-Film-Heft (PDF-Datei).
  • Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen (1994). Regie: Andreas Gruber. Drehbuch: Andreas Gruber. Kinostart: 23.10.1994 (AT), 04.04.1996 (DE). Anm.: Flucht russische Offiziere aus dem Konzentrationslager Mauthausen im Februar 1945 und anschließende „Mühlviertler Menschenhatz“ (früher „Hasenjagd“).
  • Drei Tage im April (1995). TV-Film. Regie: Oliver Storz. EA: 07.04.1995 (Arte). Kinostart: 19.06.1995 (DE). Anm.: Ereignisse in einem schwäbischen Dorf am Ende des Zweiten Weltkriegs.
  • Mutters Courage (1995). Regie: Michael Verhoeven. Mit: George Tabori, Pauline Collins, Ulrich Tukur u.a. Uraufführung: 12.09.1995 (Toronto). Kinostart: 22.02.1996 (DE). Quellen: Filmportal.de; Filmdienst; Loewy 2003, S. 368-369.
  • Von Hölle zu Hölle (1996). Internationaler Titel: From Hell to Hell. Produktion: CCC Filmkunst (Produzent: Artur Brauner) u.a. Regie: Dmitri Astrachan. Mit: Anja Kling u.a. Uraufführung: Januar 1997 (Los Angeles). Kinostart: 29.09.2000 (DE). Verleih: Progress (DE). Anm.: Pogrom von Kielce (Polen) im Juli 1946. Quelle: Filmportal.de.
  • Atempause (1997). Originaltitel: La tregua. Regie: Francesco Rosi. Mit: John Turturro (Primo Levi) u.a. Kinostart: 01.04.1999 (DE). Verleih: ZuG Filmverleih (DE). Quellen: Filmportal.de; Filmdienst.
  • Bent (1997). Regie: Sean Mathias. Drehbuch: nach dem gleichnamigen Theaterstück von Martin Sherman. Mit: Clive Owen, Lothaire Bluteau, Ian McKellen, Nikolaj Coster-Waldau, Mick Jagger, Jude Law u.a.
  • Comedian Harmonists (1997). Regie: Joseph Vilsmaier. Kinostart: 25.12.1997. Tipp: IKF-Film-Heft (PDF-Datei). Quellen: Filmportal.de; Loewy 2003, S. 370-371.
  • Das Leben ist schön (1997). Originaltitel: La vita è bella. Regie: Roberto Benigni. Quellen: Loewy 2003, S. 369-370.
  • Mendel (1997). Regie: Alexander Røsler. Drehbuch: Alexander Røsler. Kinostart: – (DE). DVD: KJF-Edition. Anm.: Der neunjährige Mendel wandert 1954 mit seiner Eltern, Überlebenden des Holocaust, von Deutschland nach Norwegen aus. Quellen: Filmdienst; Quellen: Loewy 2003, S. 371-372.
  • Kalmans Geheimnis (1998). Originaltitel: Left Luggage. Regie: Jeroen Krabbé. Mit: Laura Fraser, Isabella Rossellini, Maximilian Schell, Marianne Sägebrecht u.a. Kinostart: 12.08.1999 (DE). Verleih: Buena Vista. Quellen: Filmdienst.
  • Meschugge (1998). Regie: Dani Levy. Mit: Maria Schrader, Dani Levy, David Strathairn, Nicole Heesters, Jeffrey Wright u.a. Uraufführung: 30.10.1998 (Hofer Filmtage). Festivals: 13.02.1999 (Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 11.03.1999 (DE). Verleih: Jugendfilm (DE). Quellen: Filmportal.de; Filmdienst; Loewy 2003, S. 372-373.
  • Zug des Lebens (BE/FR/NL/RO 1998). Originaltitel: Train de vie. Regie: Radu Mihaileanu. Drehbuch: Radu Mihaileanu. Kamera: Yorgos Arvanitis und Laurent Dailland. Musik: Goran Bregovic. Darstellerinnen: Lionel Abelanski (Schlomo), Rufus (Mordechai), Clément Harari (Der Rabbi), Michel Muller (Yossi), Agathe de la Fontaine (Esther), Johan Leysen (Schmecht), Bruno Abraham-Kremer (Yankele), Serge Kribus (Schtroul), Michel Israel (Weiser 3), Rodica SandaTutuianu (Golda), Sanda Toma (Yossis Mutter), Razvan Vazilescu (Der Zigeuneroberst), George Siatidis (Itzik), Zwi Kanar (Lilienfeld), Mihai Calin (Sami), Ovidu Cuncea (Moitl), Marius Drogeanu (Mendel) u.a. Kinostart: 16.09.1998 (FR), 03.11.1999 (US), 23.03.2000 (DE). Verleih: Movienet (DE). Quellen: Eigene Recherchen; Loewy 2003, S. 373-375.
  • Aimée & Jaguar (1999). Regie: Max Färberböck. Tipp: IKF-Film-Heft (PDF-Datei). Quellen: Loewy 2003, S. 376-377.
  • Ein Lied von Liebe und Tod – Gloomy Sunday (1999). Regie: Rolf Schübel. Kinostart: 21.10.1999 (DE). Verleih: United International Pictures (UIP). Quelle: Filmportal.de.
  • Jakob der Lügner (1999). Originaltitel: Jakob the Liar. Regie: Peter Kassovitz. Mit: Robin Williams, Armin Mueller-Stahl u.a. Anm.: Remale von „Jakob der Lügner“ (1974). Quellen: Loewy 2003, S. 377-378.
  • Nichts als die Wahrheit (1999). Regie: Roland Suso Richter. Mit: Kai Wiesinger, Götz George, Karoline Eichhorn u.a. Kinostart: 23.09.1999 (DE). Verleih: Helkon Filmverleih (DE). Quellen: Filmportal.de; Filmdienst; Loewy 2003, S. 375.
  • Sunshine – Ein Hauch von Sonnenschein (1999). Regie: István Szabó. Anm.: Die epische Geschichte der Familie Sonnenschein umspannt vier Generationen. Quelle: Filmportal.de.
  • Viehjud Levi (1999). Regie: Didi Danquart. Quellen: Loewy 2003, S. 375-376.

Die 2000er

  • Bonhoeffer – Die letzte Stufe (2000). Regie: Eric Till.
  • Nürnberg – Im Namen der Menschlichkeit (2000). Originaltitel: Nuremberg. Regie: Yves Simoneau. Mit: Alec Baldwin (Robert H. Jackson), Brian Cox (hermann Göring) u.a. Anm.: Film über den ersten Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1945/46 in Nürnberg.
  • Wir müssen zusammenhalten (2000). Originaltitel: Musíme si pomáhat. Internationaler Titel: Divided We Fall. Regie: Jan Hřebejk. Tipp: IKF-Film-Heft (PDF-Datei). Quellen: Loewy 2003, S. 378-379.
  • Die Grauzone (2001). Originaltitel: The Grey Zone. Regie: Tim Blake Nelson. Drehbuch: Tim Blake Nelson. Kamera: Russell Lee Fine. Schnitt: Tim Blake Nelson & Michelle Botticelli. Szenenbild: Maria Djurkovic (Production Designer), Tatiana Lund & Johnny Breedt (Art Directors). Kostümbild: Marina Draghici. Musik: Jeff Danna (Title and End Credit Music). Ton: Petur Hliddal (Sound Mixer). Darsteller:innen: David Arquette (Hoffman), Daniel Benzali (Schlermer), Steve Buscemi (Abramowics), David Chandler (Rosenthal), Allan Corduner (Nyiszli), Harvey Keitel (Muhsfeldt), Natasha Lyonne (Rosa), Mira Sorvino (Dina), Michael Stuhlbarg (Cohen), Lisa Benavides (Anja), Brian F. O’Byrne (Interrogator), Henry Stram (Mengele), Lee Wilkof (Mann With Watch), Jessica Hecht (Man’s Wife), Kamelia Grigorova (Girl) u.a. [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a. Festivals: 13.09.2001 (Toronto International Film Festival). Kinostart: 18.10.2002 (US eingeschränkt), 27.01.2005 (DE). Verleih: BFILM Verleih (DE). Anm.: Der Film erzählt die Geschichte des einzigen bewaffneten Häftlingsaufstands im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, dem am 7. Oktober 1944 451 Häftlinge eines streng isolierten jüdischen Todeskommandos zum Opfer fielen. Das Filmdrehbuch basiert auf der 1946 erschienenen Erinnerungsschrift „Ich war Arzt in Auschwitz“ des rumänischen Pathologen Miklos Nyiszli und auf fünf Tagebüchern, die von Mitgliedern der Sonderkommandos verfasst und später in Birkenau entdeckt wurden. Tipp: IKF-Film-Heft (PDF-Datei). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Leo und Claire (2001). Regie: Joseph Vilsmaier.
  • Uprising – Der Aufstand (2001). TV-Film. Regie: Jon Avnet. Anm.: Aufstand im Warschauer Ghetto 1943.
  • Taking Sides – Der Fall Furtwängler (2001). Regie: István Szabó. Kinostart: 07.03.2002 (DE). Verleih: Alamode Filmverleih (DE). Quelle: Filmportal.de.
  • Die Wannseekonferenz (2001). Originaltitel: Conspiracy. Regie: Frank Pierson. Mit: Stanley Tucci (Adolf Eichmann), Kenneth Branagh (Reinhard Heydrich) u.a. Kinostart: 19.05.2001 (US). Quellen: Filmdienst.
  • Monsieur Batignole (2002). Originaltitel: Monsieur Batignole. Regie: Gérard Jugnot.
  • Der Pianist (2002). Originaltitel: The Pianist. Regie: Roman Polanski. Drehbuch: Ronald Harwood, nach dem Buch von Wladyslaw Szpilman. Kamera: Pawel Edelman. Schnitt: Hervé de Luze. Szenenbild: Allan Starski (Production Designer), Nenad Pecur (Art Director). Kostümbild: Anna Sheppard. Maskenbild: Didier Lavergne & Waldemar Pokromski (Make-Up Artists). Musik: Wojciech Kilar. Ton: Jean-Marie Blondel (Production Sound Mixer), Gérard Hardy (Sound Editor) & Dean Humphreys (Re-Recording Mixer). Darsteller:innen: Adrien Brody (Wladyslaw Szpilman), Thomas Kretschmann (Captain Wilm Hosenfeld), Frank Finlay (Father), Maureen Lipman (Mother), Emilia Fox (Dorota), Ed Stoppard (Henryk), Julia Rayner (Regina), Jessica Kate Meyer (Halina) u.a. [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende]. Kinostart: 25.09.2002 (FR), 03.10.2002 (IL), 24.10.2002 (DE). Verleih: Tobis Film (DE). Anm.: Der Film basiert auf den Memoiren „Das wunderbare Überleben“ des polnischen Pianisten Wladyslaw Szpilman (1911-2000). Tipp: IKF-Film-Heft (PDF-Datei). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Der Stellvertreter (2002). Originaltitel: Amen. Regie: [Constantin] Costa-Gavras. Drehbuch: [Constantin] Costa-Gavras & Jean-Claude Grumberg, nach „Der Stellvertreter“ (Le Vicaire) von Rolf Hochhuth. Kamera: Patrick Blossier. Schnitt: Yannick Kergoat. Szenenbild: Ari Hantke (Production Designer), Maria Miu (Art Director), Carmen Pasula (Set Decorator). Kostümbild: Edith Vespérini. Maskenbild: Thi-Loan Nguyen (Key Makeup Artist), Benoît Lestang (Special Effects Makeup Artist), Jeni Lita (Hair Stylist). Musik: Armand Amar. Ton: Pierre Gamet & Dominique Gaborieau (Sound). Darsteller:innen: Ulrich Tukur (Kurt Gerstein), Mathieu Kassovitz (Ricardo Fontana), Ulrich Mühe (The Doctor) u.a. Festivals: 13.02.2002 (Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 27.02.2002 (FR), 30.05.2002 (DE), 12.07.2002 (UK). Verleih: Concorde Filmverleih (DE). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Babij Jar – Das vergessene Verbrechen (2003). Originaltitel: Babij Jar. Produktion: CCC Filmkunst (Produzent: Artur Brauner) u.a. Regie: Jeff Kanew. Mit: Michael Degen, Katrin Sass, Axel Milberg u.a. Uraufführung: 11.02.2003 (Internationale Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 03.07.2003 (DE). Verleih: Central Film. Anm.: Am 29. und 30. September 1941 erschossen Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD (Sicherheitsdienst des Reichsführers SS) mehr als 33.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder in der Schlucht von Babij Jar. Produzent Artur Brauner verlor mehrere Verwandte bei diesem Massaker. Quelle: Filmportal.de.
  • Birkenau und Rosenfeld (2003). Originaltitel: La petite prairie aux bouleaux. Regie: Marceline Loridan-Ivens. Mit: Anouk Aimée, August Diehl u.a. Kinostart: 15.04.2004 (DE). Anm: Auschwitz-Überlebende.
  • Rosenstraße (2003). Regie: Margarethe von Trotta. Uraufführung: 30.08.2003 (Filmfestspiele Venedig). Kinostart: 18.09.2003 (DE). Verleih: (DE). Quelle: Filmportal.de.
  • The Statement (2003). Originaltitel: The Statement. Regie: Norman Jewison. Drehbuch: Ronald Harwood, nach dem Roman von Brian Moore. Kamera: Kevin Jewison. Schnitt: Stephen Rivkin & Andrew S. Eisen. Szenenbild: Jean Rabasse (Production Designer). Kostümbild: Carine Sarfati. Maskenbild: Trefor Proud (Key Make-Up and Hair Design). Musik: Normand Corbeil. Ton: Bruce Carwardine (Production Sound Mixer), Michael O’Farrell & John Laing (Supervising Sound Editors), Don White, Todd Beckett & Michael O’Farrell (Re-Recording Mixers). Spezialeffekte: Georges Demetrau, Gregoire Delage & Olivier Zenenski (Special Effects Supervisors). Darsteller:innen: Michael Caine (Pierre Brossard), Tilda Swinton (Annemarie Livi), Jeremy Northam (Colonel Roux), Alan Bates (Armand Bertier), John Boswall (Father Léo), Matt Craven (David Manenbaum), Frank Finlay (Commissaire Vionnet), Ciarán Hinds (Pochon), William Hutt (Le Moyne), Noam Jenkins (Michael Levy), David De Keyser (Dom André), John Neville (Old Man), Edward Petherbridge (Dom Vladimir), Charlotte Rampling (Nicole), Colin Salmon (Father Patrice), Malcolm Sinclair (Cardinal of Lyon), Peter Wight (Inspector Cholet) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a. Kinostart: 12.12.2003 (US eingeschränkt), 27.02.2004 (UK), 25.08.2004 (FR), 23.06.2005 (DE). Verleih: Universum Film (DE). Anm.: Der Film basiert auf dem Roman „Hetzjagd“ des Schriftstellers Brian Moore, in dem er die authentische Geschichte des Vichy-Offiziers Paul Touvier aufgreift. Als Mitarbeiter des Lyoner Gestapochefs Klaus Barbie leitete Touvier die Exekution von sieben jüdischen Einwohnern im französischen Dorf Rillieux-la-Pape. 1947 wurde er als erster französischer Kriegsverbrecher in Abwesenheit zum Tode verurteilt, jedoch erst 1994 vor ein Gericht gestellt und lebenslänglich inhaftiert. Tipp: „Kino & Curriculum“-Ausgabe (PDF-Datei).
  • Edelweißpiraten (2004). Regie: Niko von Glasow. Kinostart: 10.11.2005 (DE). Tipp: IKF-Film-Heft (PDF-Datei).
  • Napola – Elite für den Führer (2004). Originaltitel: NaPolA. Internationaler Titel: Before the Fall. Regie: Dennis Gansel. Drehbuch: Dennis Gansel & Maggie Peren. Kamera: Torsten Breuer. Schnitt: Jochen Retter. Szenenbild: Matthias Müsse (Szenenbild), Martin Malý (Filmarchitekt). Kostümbild: Natascha Curtius-Noss. Maskenbild: Josef Lojik, Ivana Chlostová & Katerína Kupková. Musik: Normand Corbeil (Musik), Angelo Badalamenti (Musikalische Themen). Ton: Eckhard Kuchenbecker (Originalton), Martin Steyer & Hubertus Rath (Mischung). Darsteller:innen: Max Riemelt (Friedrich Weimer), Tom Schilling (Albrecht Stein), Devid Striesow (Vogler), Joachim Bißmeier (Anstaltsleiter), Justus von Dohnányi (Gauleiter Heinrich Stein), Michael Schenk (Sportlehrer), Florian Stetter (Justus von Jaucher), Alexander Held (Friedrichs Vater), Sissy Höfferer (Friedrichs Mutter), Jonas Jägermeyr (Christoph Schneider), Leon Alexander Kersten (Tjaden), Thomas Drechsel (Hefe), Martin Goeres (Siegfried Gladen), Claudia Michelsen (Frau Stein) u.a. Kinostart: 04.07.2004 (Filmfestival Karlovy Vary), 13.01.2005 (DE). Verleih: Constantin Film Verleih (DE). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Der Neunte Tag (DE/LU 2004). Internationaler Titel: The Ninth Day. Produktion: Provobis (Produzent: Jürgen Haase) und Videopress in Koproduktion mit BR und ARTE. Regie: Volker Schlöndorff. Drehbuch: Eberhard Görner & Andreas Pflüger, frei nach dem Tagebuch „Pfarrerblock 25487“ von Jean Bernard. Kamera: Tomas Erhart. Schnitt: Peter R. Adam. Szenenbild: Ari Hantke (Production Design), Jaromir Švarc (Art Director), Marcus Berndt, Vladimir Janošek & Zuzana Janoškova (Außenrequisite), Joachim Keppler, Ludvik Flaks & Ladislav Balous (Innenrequisite). Kostümbild: Jarmila Konečná. Maskenbild: Juraj Steiner. Musik: Alfred Schnittke (Concerto Grosso Nr. 1, Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1). Ton: Gunnar Voigt (Originalton), Hubert Bartholomae (Sounddesign und Mischung). Darsteller:innen: Ulrich Matthes (Henry Kremer), August Diehl (Gebhardt), Bibiana Beglau (Marie Kremer), Germain Wagner (Roger Kremer), Götz Burger (Generalvikar Mersch), Michael König (Gauleiter Simon), Hilmar Thate (Bischof Philipp) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a. Kinostart: 11.11.2004 (DE), 26.11.2004 (LU), 27.05.2005 (US eingeschränkt). Verleih: Progress Film-Verleih (DE). Quelle: Eigene Recherchen und Filmportal.de.
  • Der Untergang (2004). Regie: Oliver Hirschbiegel. Produktion: Constantin Film (Produzent: Bernd Eichinger) in Co-Produktion mit NDR, WDR, Degeto Film und ORF sowie Eos Production und RAI Cinema. Drehbuch: Bernd Eichinger, nach dem gleichnamigen Buch von Joachim Fest und „Bis zur letzten Stunde“ von Traudl Junge und Melissa Müller. Kamera: Rainer Klausmann. Schnitt: Hans Funck. Szenenbild: Bernd Lepel. Kostümbild: Claudia Bobsin. Maskenbild: Waldemar Pokromski & Margrit Neufink. Musik: Stephan Zacharias. Ton: Roland Winke (Originalton), Stefan Busch (Sound Design), Michael Kranz (Mischung). Darsteller:innen: Bruno Ganz (Adolf Hitler), Alexandra Maria Lara (Traudl Junge), Corinna Harfouch (Magda Goebbels), Ulrich Matthes (Joseph Goebbels), Juliane Köhler (Eva Braun), Heino Ferch (Albert Speer), Christian Berkel (Prof. Ernst-Günther Schenck), Matthias Habich (Prof. Werner Haase), Thomas Kretschmann (Hermann Fegelein) u.a. [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende]. Kinostart: 16.09.2004 (DE). Verleih: Constantin (DE). Zur Diskussion: Wim Wenders hat dem Film in „Die Zeit“ vorgeworfen, „ein Film ohne Haltung“ zu sein. Quelle: Eigene Recherchen und Filmportal.de.
  • Fateless – Roman eines Schicksallosen (2005). Originaltitel: Sorstalanság. Regie: Lajos Koltai. Kinostart: 02.06.2005 (DE). Anm.: Filmische Annäherung an den autobiografisch gefärbten Roman von Literatur-Nobelpreisträger und Auschwitz-Überlebenden Imre Kertész (1929-2016), in dem dieser seine Jugend in den Vernichtungslagern Buchenwald und Auschwitz beschreibt.
  • Sophie Scholl – Die letzten Tage (2005). Regie: Marc Rothemund. Drehbuch: Fred Breinersdorfer. Kamera: Martin Langer. Schnitt: Hans Funck. Szenenbild: Jana Karen. Kostümbild: Natascha Curtius-Noss. Maskenbild: Martine Flener & Gregor Eckstein. Musik: Johnny Klimek & Reinhold Heil. Darsteller:innen: Julia Jentsch (Sophie Scholl), Alexander Held (Robert Mohr), Fabian Hinrichs (Hans Scholl), Johanna Gastdorf (Else Gebel), André Hennicke (Dr. Roland Freisler), Florian Stetter (Christoph Probst), Maximilian Brückner (Willi Graf), Johannes Suhm (Alexander Schmorell), Lilli Jung (Gisela Schertling), Klaus Händl (Lohner), Petra Kelling (Magdalena Scholl), Jörg Hube (Robert Scholl), Franz Staber (Werner Scholl) u.a. Kinostart: 25.02.2005 (DE). Verleih: X Verleih (DE). Quelle: Eigene Recherchen und Filmportal.de.
  • Black Book (2006). Originaltitel: Zwartboek. Regie: Paul Verhoeven. Drehbuch: Gerard Soeteman & Paul Verhoeven. Kamera: Karl Walter Lindenlaub. Schnitt: Job ter Burg & James Herbert. Szenenbild: Wilbert van Dorp (Production Designer) [primarily based on designs by Roland de Groot], Maarten Piersma (Art Director). Kostümbild: Yan Tax. Maskenbild: Winnie Gallis & Dick Naastepad (Make-Up). Musik: Ann Dudley. Ton: Georges Bossaers (Sound Mixer), James Harrison & Eddy Joseph (Supervising Sound Editors), Mike Dowson, Paul Govey & Nigel Bennett (Re-recording Mixers). Darsteller:innen: Carice van Houten (Rachel/Ellis), Sebastian Koch (Ludwig Müntze) u.a. Festivals: 01.09.2006 (Filmfestspiele Venedig). Kinostart: 14.09.2006 (NL), 19.01.2007 (UK), 10.05.2007 (DE). Verleih: NFP marketing & distribution (DE). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Der letzte Zug (2006). Produktion: CCC Filmkunst (Produzent: Artur Brauner). Regie: Joseph Vilsmaier & Dana Vávrová. Quelle: Filmportal.de.
  • Eichmann (2007). TV-Film. Regie: Robert Young. Mit: Thomas Kretschmann, Franka Potente, Stephen Fry u.a.
  • Die Fälscher (2007). Regie: Stefan Ruzowitzky. Drehbuch: Stefan Ruzowitzky (nach dem Buch „Des Teufels Werkstatt“ von Adolf Burger). Kamera: Benedict Neuenfels. Darsteller:innen: Karl Markovics (Salomon Sorowitsch = Smolianoff), August Diehl (Adolf Burger), Devid Striesow (Friedrich Herzog = Bernhard Krüger), Martin Brambach (Hols), August Zirner (Dr. Klinger), Veit Stübner (Atze), Sebastian Urzendowsky (Kolja), Andreas Schmidt (Zilinski) u.a. Verleih: Universum (DE). Kinostart: 15.03.2007 (DE). Anm.: Der Film ist eine freie Bearbeitung des Tatsachenbericht „Des Teufels Werkstatt“ des ehemaligen KZ-Häftlings Adolf Burger (1917-2016). Die KZ-Insassen der Fälscherwerkstatt im KZ Sachsenhausen wurden samt Maschinen im März 1945 in das KZ Mauthausen und später nach Ebensee gebracht, wo sie am 6. Mai von amerikanischen Truppen befreit wurden. Quelle: Eigene Recherchen.
  • Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler (2007). Regie: Dani Levy. Mit: Helge Schneider (Adolf Hitler), Ulrich Mühe u.a. Anm.: Hitler-Parodie.
  • Ein Leben für ein Leben – Adam Resurrected (2008). Originaltitel: Adam Resurrected. Regie: Paul Schrader. Drehbuch: Noah Stollman, nach dem Roman „Adam Hundesohn“ von Yoram Kaniuk. Kamera: Sebastian Edschmid. Schnitt: Sandy Saffeels. Szenenbild: Alexander Manasse (Production Designer), Serban Porupca (Art Director), Camelia Tutulan & Gabi Nechita (Set Decorators). Kostümbild: Inbal Shuki. Maskenbild: Ioana Angelescu (Key Make-Up Artist), Lidia Ivanov (Key Hairstylist). Musik: Gabriel Yared. Ton: Vadim Staver (Sound Mixer), Guido Zettier (Supervising Sound Editor / Sound Designer), Stefan Korte (Sound Re-Recording Mixer). Darsteller:innen: Jeff Goldblum (Adam Stein), Willem Dafoe (Commandant Klein), Derek Jacobi (Dr. Nathan Gross), Ayelet Zurer (Gina Grey), Hana Laszlo (Rachel Shwester), Joachim Król (Abe Wolfowitz), Idan Alterman (Arthur), Veronica Ferres (Frau Fogel), Evgenia Dodina (Gretchen Stein), Juliane Köhler (Ruth Edelson), Dror Keren (Dr. Uri Slonim), Schmuel Edelman (Dr. Shapiro), Yoram Toledano (Tarshish), Mickey Leon (Golomb), Tudor Rapiteanu (David), Moritz Bleibtreu (Joseph Gracci) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a. Kinostart: 12.12.2008 (US), 19.02.2009 (DE, IL). Verleih: 3L Film (DE). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Der Junge im gestreiften Pyjama (2008). Originaltitel: The Boy in the Striped Pyjamas. Regie: Mark Herman. Drehbuch: Mark Herman, nach „The Boy in the Striped Pyjamas“ von John Boyne. Kamera: Benoit Delhomme. Schnitt: Michael Ellis. Szenenbild: Martin Childs (Production Designer), Rod McLean (Supervising Art Director), Radu Rázvan & Szilvia Ritter (Art Directors), Gábor Nagy (Set Decorator). Kostümbild: Natalie Ward. Maskenbild: Marese Langan (Makeup & Hair Designer). Musik: James Horner. Ton: John Casali (Sound Mixer), Rodney Glenn (Supervising Sound Editor), Adrian Rhodes & Mark Paterson (Re-Recording Mixers). Darsteller:innen: Vera Farmiga (Mother), David Thewlis (Father), Rupert Friend (Lieutenant Kotler), David Hayman (Pavel), Asa Butterfield (Bruno), Jack Scanlon (Shmuel), Amber Beattie (Gretel), Sheila Hancock (Grandma), Richard Johnson (Grandpa) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a. Kinostart: 12.09.2008 (UK), 07.11.2008 (US), 07.05.2009 (DE). Verleih: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany (DE). Anm.: ausdrücklich KEINE Empfehlung! Quelle: Eigene Recherchen.
  • Max Manus (2008). Originaltitel: Max Manus. Regie: Espen Sandberg & Joachim Rønning. Drehbuch: Thomas Nordseth-Tiller. Kamera: Geir Hartly Andreassen. Schnitt: Anders Refn. Szenenbild: Karl Júlíusson (Produktionsdesign), Are Sjaastad (Scenograf). Kostümbild: Manon Rasmussen. Musik: Trond Bjerknæs. Musik: Baard Haugan Ingebretsen & Tormod Ringnes (Sound Design). Darsteller:innen: Aksel Hennie (Max Manus), Agnes Kittelsen (Tikken Lindebrække), Nicolai Cleve Broch (Gregers Gram), Ken Duken (Kriminalrat Siegfried Fehmer) u.a. Kinostart: 19.12.2008 (NO), 11.02.2010 (DE). Verleih: Capelight Pictures (DE). Anm.: Im Mittelpunkt der norwegisch-deutsch-dänischen Koproduktion steht der norwegische Widerstandskämpfer Max Manus (1914-1996). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat (2008). Originaltitel: Valkyrie. Regie: Bryan Singer. Mit: Tom Cruise u.a. Kinostart: 22.01.2009 (DE). Verleih: Twentieth Century Fox (DE).
  • Tage des Zorns (2008). Originaltitel: Flammen & Citronen. Regie: Ole Christian Madsen. Drehbuch: Lars K. Andersen & Ole Christian Madsen. Kamera: Jørgen Johansson. Schnitt: Søren B. Ebbe. Szenenbild: Jette Lehmann (Production Design), Søren Schwarzberg (Art Director). Kostümbild: Manon Rasmussen. Maskenbild: Sabine Schumann & Jens Bartram (Make-up). Musik: Karsten Fundal. Ton: Hans Møller (Lyddesign). Darsteller:innen: Thure Lindhardt (Flammen), Mads Mikkelsen (Citronen), Stine Stengade (Ketty Selmer), Peter Mygind (Aksel Winther), Mille Hoffmeyer Lehfeldt (Bodil), Flemming Enevold (Spex), Christian Berkel (Hoffmann), Hanns Zischler (Gilbert) u.a. [in der Reihenfolge der Titelsequenz]. Kinostart: 28.03.2008 (DK), 28.08.2008 (DE). Verleih: NFP marketing & distribution (DE). Anm: Im Mittelpunkt der dänisch-deutschen Koproduktion stehen die dänischen Widerstandskämpfer Bent Faurschou-Hviid („Flammen“, 1921-1944) und Jørgen Haagen Schmith („Citronen“, 1910-1944). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Unbeugsam – Defiance (2008). Originaltitel: Defiance. Regie: Edward Zwick. Clayton Frohman & Edward Zwick, nach dem Buch „Defiance: The Bielski Partisans“ von Nechama Tec. Kamera: Eduardo Serra. Schnitt: Steven Rosenblum. Szenenbild: Dan Weil (Production Designer), Daran Fulham (Supervising Art Director). Kostümbild: Jenny Beavan. Musik: James Newton Howard. Ton: Lon Bender (Sound Design & Supervision). Darsteller:innen: Daniel Craig (Tuvia Bielski), Liev Schreiber (Zus Bielski), Jamie Bell (Asael Bielski) u.a. Kinostart: 31.12.2008 (US eingeschränkt), 16.01.2009 (US), 23.04.2009 (DE). Verleih: Constantin Film Verleih (DE). Anm.: Film über die Bielski-Brüder. Quelle: Eigene Recherchen.
  • Der Vorleser (2008). Originaltitel: The Reader. Regie: Stephen Daldry. Drehbuch: David Hare, nach dem Roman „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink (1995). Anm: Rahmenhandlung 1995. Kate Winslet als ehemalige (fiktive) KZ-Aufseherin. Tipp: „Film im Fokus“-Ausgabe (PDF-Datei).
  • Inglourious Basterds (2009). Originaltitel: Inglourious Basterds. Regie: Quentin Tarantino. Drehbuch: Quentin Tarantino. Kamera: Robert Richardson. Schnitt: Sally Menke. Szenenbild: David Wasco (Production Designer), Sebastian Krawinkel (Supervising Art Director), Stephan Gessler, Marco Bittner Rosser & David Scheunemann (Art Directors). Kostümbild: Anna B. Sheppard. Maskenbild: Gregory Nicotero & Howard Berger (Special Makeup Effects). Darsteller:innen: Brad Pitt (LT. Aldo Raine), Christoph Waltz (COL. Hans Landa), Michael Fassbender (LT. Archie Hicox), Eli Roth (SGT. Donny Donowitz), Diane Kruger (Bridget von Hammersmark), Daniel Brühl (Fredrick Zoller), Til Schweiger (SGT. Hugo Stiglitz), Mélanie Laurent (Shosanna), Gedeon Burkhard (CPL. Wilhelm Wicki), B.J. Novak (PFC. Smithson Utivich), Samm Levine (PFC. Hirschberg), Omar Doom (PFC. Omar Ulmer), Paul Rust (PFC. Andy Kagan), Richard Sammel (SGT. Rachtman), Alexander Fehling (Master SGT. Wilhelm/Pola Negri), Christian Berkel (Proprietor Eric), Sönke Möhring (PVT. Butz/Walter Frazer), August Diehl (Major Hellstrom), Julie Dreyfus (Francesca Mondino), Sylvester Groth (Joseph Goebbels), Jacky Ido (Marcel), Denis Menochet (Perrier LaPadite), Mike Myers (General Ed Fenech), Rod Taylor (Winston Churchill), Martin Wuttke (Hitler) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Ken Duken (German Soldier/Mata Hari), Ludger Pistor (CPT. Wolfgang), Jana Pallaske (Babette) u.a. Kinostart: 19.08.2009 (FR, UK), 20.08.2009 (DE), 21.08.2009 (US). Verleih: Universal Pictures International Germany (DE). Quelle: Eigene Recherchen.
  • John Rabe (2009). Regie: Florian Gallenberger. Drehbuch: Florian Gallenberger. Kamera: Jürgen Jürges. Schnitt: Hansjörg Weißbrich. Szenenbild: Tu Juhua (Szenenbild), Tu Xin Ran (Production Designer), Marcus Wellendorf, Sun Jia, Sun Hong Wu, Mei Kun Ping & Xing Yan Rong (Art Directors). Kostümbild: Lisy Christl. Maskenbild: Heike Merker & Kitty Kratschke (Maske), Shin Jae Ho (Special Make-Up Supervisor). Musik: Laurent Petitgirard & Annette Focks. Ton: Guillaume Sciama (Originalton), Heiko Müller, Chrissi Rebay & Mario Hubert (Sound Design), Tschangis Chahrokh & Christian Bischoff (Mischung). Visuelle Effekte: Joachim Grüninger (Visual Effects Supervisor). Darsteller:innen: Ulrich Tukur (John Rabe), Daniel Brühl (Dr. Georg Rosen), Anne Consigny (Valérie Dupres), Dagmar Manzel (Dora Rabe), Zhang Jingchu (Langshu), Teruyuki Kagawa (Prince Asaka Yasuhiko), Akira Emoto (Matsui Iwane), Mathias Herrmann (Werner Fließ), Togo Igawa (Fukuda Tokuyasu), Tetta Sugimuto (Nakajima Kesago), Arata (Major Ose), Steve Buscemi (Dr. Robert Wilson) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a. Festivals: 07.02.2009 (Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 02.04.2009 (DE). Verleih: Majestic Filmverleih (DE). Quelle: Eigene Recherchen.

Die 2010er

  • Habermann (2010). Regie: Juraj Herz. Drehbuch: Wolfgang Limmer (Mitarbeit: Juraj Herz & Jan Drbohlav), nach der Novelle „Habermanns Mühle“ von Josef Urban. Kamera: Alexander Šurkala. Schnitt: Melanie Werwie. Szenenbild: Petr Fořt (Szenenbild), Karel Vaňásek (Ausstattung). Kostümbild: Simona Rybáková. Maskenbild: Anna Nobel-Nobielska (Maske). Musik: Elia Cmiral. Ton: Tomáš Bělohradský (Ton). Darsteller:innen: Mark Waschke (August Habermann), Karel Roden (Jan Brezina), Ben Becker (Kurt Koslowski), Hannah Herzsprung (Jana Habermann), Wilson Gonzalez Ochsenknecht (Hans Habermann), Jan Hrušínský (Vaclav Pospichal), Andrej Hryc (Jan Hartl), Franziska Weisz (Marta Brezina), Radek Holub (Masek), Zuzana Kronerová (Eliska) u.a. [in der Reihenfolge der Titelsequenz] Mit Mark Waschke, Ben Becker, Hannah Herzsprung, Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Franziska Weisz u.a. Kinostart: 07.10.2010 (CZ), 25.11.2010 (DE). Verleih: Farbfilm Verleih (DE).
  • Jud Süß – Film ohne Gewissen (2010). Regie: Oskar Roehler. Drehbuch: Klaus Richter [Abspann: „unter Mitarbeit von Oskar Roehler & Franz Novotny“]. Kamera: Carl-F. Koschnick. Schnitt: Bettina Böhler. Szenenbild: Isidor Wimmer. Kostümbild: Thomas Oláh. Maskenbild: Björn Rehbein (Chefmaskenbildner). Musik: Martin Todsharow. Ton: William Franck (Tonmeister), Torsten Heinemann (Sounddesign), Hubertus Rath (Mischtonmeister). Darsteller:innen: Tobias Moretti (Ferdinand Marian), Martina Gedeck (Anna Marian), Moritz Bleibtreu (Joseph Goebbels) Justus von Dohnányi (Veit Harlan), Armin Rohde (Heinrich George) u.a. [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende]. Kinostart: 23.09.2010 (DE). Verleih: Concorde Filmverleih (DE). Anm.: Der Abspann verrät: „Inspiriert durch die wissenschaftliche Veröffentlichung von Prof. Friedrich Knilli ‚Ich war Jud Süß – Die Geschichte des Filmstars Ferdinand Marian‘ (Henschel Verlag, Berlin 2000)“. Quelle: Eigene Recherchen.
  • Die Kinder von Paris (2010). Originaltitel: La rafle. Internationaler Titel: The Round Up. Regie: Rose Bosch. Drehbuch: Rose Bosch. Kamera: David Ungaro. Schnitt: Yann Malcor. Szenenbild: Olivier Raoux (Décors). Kostümbild: Pierre-Jean Larroque. Maskenbild: Pascale Bouquiere (Chef maquilleuse), Agathe Dupuis (Chef coiffeuse/Perruquière). Musik: Christian Henson. Ton: Laurent Zeilig, Raphaël Sohier, Vincent Guillon & Matthieu Fichet (Son), Jean-Paul Hurier & Florent Lavallée (Mixage). Visuelle Effekte: Thomas Duval (Effets visuels). Darsteller:innen: Jean Reno (Docteur David Scheinbaum), Mélanie Laurent (Annette Monod), Gad Elmaleh (Schmuel Weismann), Raphaëlle Agogué (Sura Weismann), Hugo Leverdez (Jo Weismann), Mathieu Di Concetto (Nono Zygler), Romain Di Concetto (Nono Zygler), Oliver Cywie (Simon Zygler), Adèle Exarchopoulos (Anna Traube), Rebecca Marder (Rachel Weismann), Charlotte Driesen (Charlotte Weismann), Catherine Allegret (Concierge „Tati“), Isabelle Gelinas (Hélène Timonier), Denis Menochet (Adjudant-Chef Corot), Jean-Pierre Lorit (Docteur Jousse), Anne Brochet (Dina Traube), Thierry Fremont (Capitaine Pierret), Sylvie Testud (Bella Zygler) u.a. [in der Reihenfolge der Titelsequenz]. Kinostart: 10.03.2010 (FR), 10.02.2011 (DE), 17.06.2011 (UK). Verleih: Constantin Film Verleih (DE). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Sarahs Schlüssel (2010). Originaltitel: Elle s’appelait Sarah. Internationaler Titel: Sarah’s Key. Regie: Gilles Paquet-Brenner. Drehbuch: Serge Joncour & Gilles Paquet-Brenner (Scénario, adaptation & dialogues), nach dem Roman von Tatiana de Rosnay. Kamera: Pascal Ridao. Schnitt: Hervé Schneid. Szenenbild: Françoise Dupertuis (Décors). Kostümbild: Eric Perron. Maskenbild: Sylvie Duval & Gill Robillard (Chef Maquilleuses), Véronique Bosle & Stéphane Desmarez (Chef Coiffeurs). Musik: Max Richter. Ton: Didier Codoul, Bruno Seznec, Alexandre Fleurant & Fabien Devillers (Son). Darsteller:innen: Kristin Scott Thomas (Julia Armond), Mélusine Mayance (Sarah), Niels Arestrup (Jules Dufaure), Frédéric Pierrot (Bertrand Tezac), Michel Duchaussoy (Edouard Tezac), Dominique Frot (Geneviève Dufaure), Natasha Mashkevich (Mme Starzynski), Gisèle Casadesus (Mamé), Aidan Quinn (William Rainsferd) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a. Kinostart: 13.10.2010 (FR), 22.07.2011 (US), 05.08.2011 (UK), 15.12.2011 (DE). Verleih: Camino Filmverleih (DE). Anm.: Das Drehbuch basiert auf dem 2006 erschienenen Roman „Sarahs Schlüssel“ von Tatiana de Rosnay. Roman und Film erinnern an die Verhaftung von 13.000 Juden am 16. und 17. Juli 1942 durch die französische Polizei, ihre Internierung im Vélodrome d’Hiver (kurz: Vel d’Hiv‘) und ihre anschließende Deportation und Ermordung in den Vernichtungslagern. Quelle: Eigene Recherchen.
  • Auschwitz (2011). Regie: Uwe Boll. Drehbuch: Uwe Boll. Uraufführung: 13.02.2011 (Kino Babylon, Berlin). Quellen: Filmportal.de; Filmdienst.
  • Krieg der Knöpfe (2011). Originaltitel: La Nouvelle Guerre des boutons. Regie: Christophe Barratier. Drehbuch: Stéphane Keller, Christophe Barratier & Thomas Langmann, nach dem Werk von Louis Pergaud. Kamera: Jean Poisson. Schnitt: Yves Deschamps & Anne-Sophie Bion. Szenenbild: François Emmanuelli (Décors). Kostümbild: Jean-Daniel Vuillermoz. Maskenbild: Pascale Bouquière (Chef maquilleuse), Sidonie Constantien (Coiffeuse perruquière). Musik: Philippe Rombi. Ton: Daniel Sobrino, Edouard Morin, Olivier Walczak, Roman Dymny, Caroline Reynaud & Arnaud Rolland (Son). Darsteller:innen: Laetitia Casta (Simone), Guillaume Canet (L’Instituteur), Kad Merad (Le père Lebrac), Gérard Jugnot (Le père L’Aztec), Marie Bunel (La mère Lebrac), François Morel (Le père Bacaillé) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Jean Texier (Lebrac), Ilona Bachelier (Violette), Clément Godefroy (Petit Gibus), Théophile Baquet (Grand Gibus), Louis Dussol (Bacaillé), Harold Werner (La Crique), Nathan Parent (Camus), Thomas Goldberg (L’Aztec) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a. Kinostart: 21.09.2011 (FR), 12.04.2012 (DE). Verleih: Delphi Filmverleih (DE). Anm.: Neuadaption des Romans „La Guerre des boutons“ (1912) von Louis Pergaud (1882-1915). Regisseur und Drehbuchautor Christophe Barratier („Die Kinder des Monsieur Mathieu“) verlegt die Handlung in das Jahr 1944. Quelle: Eigene Recherchen.
  • Das Meer am Morgen (2011). TV-Film. Originaltitel: La Mer à l’aube. Regie: Volker Schlöndorff.
  • Mein bester Feind (2011). Internationaler Titel: My Best Enemy. Regie: Wolfgang Murnberger. Drehbuch: Paul Hengge, nach seinem Roman „Wie es Victor Kaufmann gelang, Adolf Hitler doch noch zu überleben“ (Bearbeitung: Wolfgang Murnberger). Kamera: Peter von Haller. Schnitt: Evi Romen. Szenenbild: Isidor Wimmer (Szenenbild). Kostümbild: Martina List. Maskenbild: Michaela Oppl & Barbara Fröhlich (Maske). Musik: Matthias Weber. Ton: Heinz Ebner (Ton), Bernhard Maisch (Mischtonmeister), Bettina Mazakarini & Philipp Mosser (Sounddesign). Darsteller:inen: Moritz Bleibtreu (Victor Kaufmann), Georg Friedrich (Rudi Smekal), Ursula Strauss (Lena), Uwe Bohm (SS Standartenführer Widriczek), Marthe Keller (Hannah Kaufmann), Udo Samel (Jakob Kaufmann) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.Festivals: 16.02.2011 2011 (Filmfestspiele Berlin), 16.06.2011 (Filmfest Emden-Norderney). Kinostart: 11.03.2011 (AT), 01.09.2011 (DE). Verleih: Neue Visionen Filmverleih (DE). Anm.: Schwarze Komödie im „angeschlossenen“ Österreich des Jahres 1938. Quelle: Eigene Recherchen.
  • Die verlorene Zeit (2011). Internationaler Titel: Remembrance. Regie: Anna Justice. Drehbuch: Pamela Katz (Drehbuchmitarbeit: Anna Justice). Kamera: Sebastian Edschmid. Schnitt: Uta Schmidt. Szenenbild: Andreas „Ebbi“ Olshausen (Szenenbild), Barbara Jäger (Ausstattung). Kostümbild: Beate Scheel. Maskenbild: Kerstin Gaecklein & Heiko Schmidt (Maskenbild). Musik: Julian Maas & Christoph M. Kaiser. Ton: Ulrich Fengler (Original Ton), Sebastian Schmidt (Sound Design), Olaf Mehl (Mischung). Darsteller:innen: Alice Dwyer [Hannah Silberstein 1944], Mateusz Damięcki [Tomasz Limanowski 1944], Dagmar Manzel [Hannah Levine 1976], Lech Mackiewicz [Tomasz Limanowski 1976], Susanne Lothar [Stefania Limanowska], Joanna Kulig [Magdalena Limonowska], Adrian Topol [Czeslaw Limanowski], Florian Lukas [Hans von Eidem], Shantel Van Santen [Rebecca Levine], David Rasche [Daniel Levine] [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a. Festivals: 16.06.2011 (Filmfest Emden-Norderney). Kinostart: 24.11.2011 (DE). Verleih: Movienet Film (DE). Quelle: Eigene Recherchen; Filmportal.de; Filmdienst.
  • Vier Tage im Mai (2011). Regie: Achim von Borries. Drehbuch: Achim von Borries. Uraufführung: 09.08.2011 (Locarno). Kinostart: 29.09.2011 (DE). Verleih: X Verleih (DE). Erzählte Zeit: Deutschland, vier Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Quelle: Filmportal.de.
  • Wunderkinder (2011). Produktion: CCC Filmkunst (Produzent:innen: Alice Brauner & Artur Brauner) u.a. Regie: Marcus O. Rosenmüller. Drehbuch: Stephen Glantz, Rolf Schübel, Marcus O. Rosenmüller & Kris Karathomas, nach einer Story von Art Bernd. Kamera: Roman Nowocien. Schnitt: Raimund Vienken. Szenenbild: Petra Albert (Szenenbild). Kostümbild: Mirjam Muschel. Maskenbild: Dörte Eben & Lena Lazzarotto (Maskenbild). Musik: Martin Stock. Ton: Dirk Homann (Original-Ton). Darsteller:innen: Mathilda Adamik (Hanna Reich / Enkelin Nina), Elin Kolev (Abrascha Kaplan), Imogen Burrell (Larissa Brodsky), Kai Wiesinger (Max Reich), Catherine Flemming (Helga Reich), Gudrun Landgrebe (Irina Salomonowa), Konstantin Wecker (SS-Standartenführer Schwartow), Gedeon Burkhard (Dr. Boris Brodsky), Natalia Avelon (Rachel Brodsky), Mark Zak (Samuel Kaplan), Dagmar Sachse (Lara Kaplan), Michael Mendl (Aaron Kaplan), Rolf Kanies (Oberst Tapilin), Michael Brandner (Alexi), John Friedmann (SS-Sturmbannführer Becker), Brigitte Grothum (Hanna Reich im Alter), Mathias Eysen (Abrascha Kaplan im Alter), Sharon Brauner (Managerin), Cornelia Saborowski (Köchin) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a. Festivals: 07.07.2011 (Jerusalem Film Festival). Kinostart: 06.10.2011 (DE). Verleih: Studiocanal Filmverleih (DE). Anm.: Einmarsch der deutschen Wehrmacht 1941 in die Ulraine im Rahmen des „Unternehmen Barbarossa“. Quelle: Eigene Recherchen; Filmportal.de; Filmdienst.
  • X-Men: Erste Entscheidung (2011). Originaltitel: X-Men: First Class. Regie: Matthew Vaughn. Anm.: Hier aufgenommen wegen der Eröffnungssequenz, die den jungen deutschen Juden Erik Lehnsherr (der spätere „Magneto“) in einem Konzentrationslager einführt.
  • Ende der Schonzeit (2012). Internationaler Titel: Closed Season. Regie: Franziska Schlotterer. Drehbuch: Franziska Schlotterer & Gwendolyn Bellmann. Kamera: Bernd Fischer. Schnitt: Karl Riedl. Szenenbild: Wolfgang Arens (Szenenbild), Diana Wagner & Anna Luise Weinkamm (Außenrequisite), Tino Lemke (Innenrequisite). Kostümbild: Bettina Weiß. Maskenbild: Beatrice Mendelin (Maske). Musik: Ari Benjamin Meyers. Ton: Kai Lüde & Rainer Gerlach (Ton), Florian Beck (Tonmischung), Rainer Gerlach (Sound Design / Supervisor), Kai Lüde (Dialogschnitt). Darsteller:innen: Brigitte Hobmeier (Emma), Hans-Jochen Wagner (Fritz), Christian Friedel (Albert), Thomas Loibl (Walter), Rami Hoyberger (Avi), Max Mauff (Bruno) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.F estivals: 01.07.2012 (Filmfest München). Kinostart: 14.02.2013 (DE). Verleih: Farbfilm Verleih (DE). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Im Nebel (2012). Originaltitel: V tumane. Internationaler Titel: In the Fog. Regie: Sergei Loznitsa. Drehbuch: Sergei Loznitsa. Kamera: Oleg Mutu. Schnitt: Danielius Kokanauskis. Szenenbild: Kirill Shuvalov (Szenenbild), Juris Jukovskis (Ausstattung), Kristaps Kalsers (Requisite). Kostümbild: Dorota Roqueplo. Maskenbild: Tamara Frid (Maske). Musik: – Ton: Vladimir Golovnitski (Ton), Ivo Heger (Mischung), Michel Schöpping (Tonmischung Supervisor). Darsteller:innen: Vladimir Svirski (Suschtschenja), Vlad Abashin (Burow), Sergei Kolesov (Voitik), Julia Peresild (Anelja), Nikita Peremotovs (Grishutka), Kirill Petrov (Koroban), Dmitrijs Kolosovs (Mishuk) u.a. [in der Reihenfolge des Abspanns]. Festivals: 25.05.2012 (Festival de Cannes). Kinostart: 15.11.2012 (DE). Verleih: Neue Visionen Filmverleih (DE). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Lore (2012). Regie: Cate Shortland. Drehbuch: Cate Shortland & Robin Mukherjee, nach dem Roman „The Dark Room“ von Rachel Seiffert. Kamera: Adam Arkapaw. Schnitt: Veronika Jenet. Szenenbild: Silke Fischer (Szenenbild), Jochen Dehn (Ausstattung). Kostümbild: Stefanie Bieker. Maskenbild: Katrin Westerhausen (Maskenbild) [zusätzlich im Abspann: Ulrike Borrmann]. Musik: Max Richter. Ton: Sam Petty (Sound Design), Michael Busch (Ton). Darsteller:innen: Saskia Rosendahl (Lore), Kai Malina (Thomas), Nele Trebs (Liesel), Ursina Lardi (Mutti), Hans-Jochen Wagner (Vati), Mika Seidel (Jürgen), André Frid (Günter), Eva-Maria Hagen (Omi) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a. Festivals: 02.08.2012 (Festival del film Locarno). Kinostart: 01.11.2012 (DE). Verleih: Piffl Medien (DE). Länge: 108:58 Min. (24fps (FSK)). Erzählte Zeit: Frühjahr 1945. Zentrale Figur: die 15jährige Lore, älteste Tochter eines ranghohen Nationalsozialisten. Quelle: Eigene Recherchen.
  • Die Bücherdiebin (2013). Originaltitel: The Book Thief. Regie: Brian Percival. Drehbuch: Michael Petroni, nach dem Roman von Markus Zusak. Kamera: Florian Ballhaus. Schnitt: John Wilson. Szenenbild: Simon Elliott (Production Designer), Bill Crutcher (Supervising Art Director), Anja Müller & Jens Löckmann (Art Directors), Mark Rosinski (Set Decorator). Kostümbild: Anna B. Sheppard. Maskenbild: Fae Hammond (Makeup & Hair Designer). Musik: John Williams. Ton: Manfred Banach (Production Sound Mixer), Glenn Freemantle (Sound Designer / Supervising Sound Editor), Andy Nelson & Niv Adiri (Re-Recording Mixers). Darsteller:innen: Geoffrey Rush (Hans Hubermann), Emily Watson (Rosa Hubermann), Sophie Nélisse (Liesel Meminger) u.a. Kinostart: 08.11.2013 (US eingeschränkt), 26.02.2014 (UK), 13.03.2014 (DE). Verleih: Twentieth Century Fox of Germany (DE). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Lauf Junge lauf (2013). Internationaler Titel: Run Boy Run. Regie: Pepe Danquart. Drehbuch: Heinrich Hadding (unter Mitarbeit von Pepe Danquart), nach dem Roman „Run Boy Run“ von Uri Olev und der Lebensgeschichte von Yoram Fridman. Kamera: Daniel Gottschalk. Schnitt: Richard Marizy. Szenenbild: Matthias Müsse (Szenenbild), Adriana Luna (Art Director), Brigitte Schlögel (Set Decorator). Kostümbild: Gioia Raspé. Maskenbild: Kitty Kratschke & Juliane Hübner (Maskenbild). Musik: Stéphane Moucha. Ton: Frank Heidbrink (Tonmeister), Kai Tebbel (Tongestaltung), Jean-Guy Véran (Mischtonmeister), Kai Tebbel (Supervising Sound Editor). Darsteller:innen: Andrzej Tkacz (Jurek), Kamil Tkacz (Srulik), Elisabeth Duda (Magda Janczyk), Itay Tiran (Mosche Frenkiel), Lukasz Gajdzis (Pawel), Przemyslaw Sadowski (Grzegorz Kowalski), Jeanette Hain (Mrs. Herman), Rainer Bock (SS-Officer), Grazyna Szapolowska (Mrs. Staniak), Zbigniew Zamachowski [Hersch Fridman], Miroslaw Baka (Mateusz Wrobel), Jochen Hägele (SS-Officer Gestapo Headquarter) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Adrian Topol (Young Partisan) u.a. Festivals: 05.11.2013 (FilmFestival Cottbus), 09.03.2014 (Kirchliches Filmfestival Recklinghausen). Kinostart: 17.04.2014 (DE). Verleih: NFP marketing & distribution (DE). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Diplomatie (2014). Internationaler Titel: Diplomacy. Regie: Volker Schlöndorff. Drehbuch: Cyril Gely & Volker Schlöndorff, nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Cyril Gely. Kamera: Michel Amathieu. Schnitt: Virginie Bruant. Szenenbild: Jacques Rouxel (Chef décorateur), Philippe Turlure (Ensemblier). Kostümbild: Mirjam Muschel. Maskenbild: Magali Ohlmann (Chef maquilleuse / coiffeuse). Musik: Jörg Lemberg. Ton: Philippe Garnier (Chef opérateur du son), Olivier Dô Hùu (Mixeur), André Zacher & Benjamin Hörbe (Sound Design). Spezialeffekte: Guy Montbillard (Superviseur SFX). Visuelle Effekte: Thilo Ewers & Adam Figielski (Superviseurs VFX, Pixomondo). Darsteller:innen: André Dussollier (Consul Raoul Nordling), Niels Arestrup (Général Dietrich von Choltitz), Robert Stadlober (Lieutenant Bressensdorf), Burghart Klaußner (Capitaine Ebernach), Charlie Nelson (Le concierge), Jean-Marc Roulot (Jacques Lanvin) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a. Festivals: 12.02.2014 (Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 05.03.2014 (FR), 28.08.2014 (DE). Verleih: Koch Media (DE). Erzählte Zeit: August 1944 kurz vor der Befreiung von Paris. Quelle: Eigene Recherchen.
  • Im Labyrinth des Schweigens (2014). Internationaler Titel: Labyrinth of Lies. Produktion: Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion (Produzenten: Uli Putz & Jakob Claussen) in Koproduktion mit naked eye filmproduction (Produzentin: Sabine Lamby). Regie: Giulio Ricciarelli. Drehbuch: Elisabeth Bartel & Giulio Ricciarelli (Drehbuch-Mitarbeit: Amelie Syberberg). Kamera: Martin Langer & Roman Osin. Schnitt: Andrea Mertens. Szenenbild: Manfred Döring (Szenenbild), Janina Jaensch (Art Director), Susanne Richter (Set Decorator). Kostümbild: Aenne Plaumann. Maskenbild: Verena Weißert & Judith Müller (Maskenbild). Musik: Niki Reiser & Sebastian Pille. Ton: Günther Gries (Originalton), Friedrich M. Dosch (Tongestaltung), Stefan Korte & Tschangis Chahrokh (Mischung). Visuelle Effekte: David Laubsch (VFX Supervisor, ARRI Visual Effects). Darsteller:innen: Alexander Fehling (Johann Radmann), André Szymanski (Thomas Gnielka), Friederike Becht (Marlene Wondrak), Johannes Krisch (Simon Kirsch), Johann von Bülow (Staatsanwalt Haller), Robert Hunger-Bühler (Oberstaatsanwalt Friedberg), Hansi Jochmann (Schmittchen), Lukas Miko (Hermann Langbein) und Gert Voss (Generalstaatsanwalt Fritz Bauer) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a. Festivals: 06.09.2014 (Toronto International Film Festival). Kinostart: 06.11.2014 (DE). Verleih: Universal Pictures International Germany (DE). Erzählte Zeit: Vorgeschichte der Frankfurter Auschwitz-Prozesse. Quelle: Eigene Recherchen.
  • Die Schüler der Madame Anne (2014). Originaltitel: Les Héritiers. Internationaler Titel: Once in a Lifetime. Regie: Marie-Castille Mention-Schaar. Drehbuch: Ahmed Dramé & Marie-Castille Mention-Schaar. Kamera: Myriam Vinocour. Schnitt: Benoît Quinon. Szenenbild: Anne-Charlotte Vimont (Décors). Kostümbild: Isabelle Mathieu. Maskenbild: Valérie Thery (Chef maquilleuse), Diane Duroc (Chef coiffeuse). Musik: Ludovico Einaudi. Ton: Dominique Levert, Elisabeth Paquotte & Christoph Vingtrinier (Son). Darsteller:innen: Ariane Ascaride [Anne Gueguen], Ahmed Dramé [Malik], Noémie Merlant [Mélanie], Geneviève Mnich [Yvette], Stéphane Bak [Max], Wendy Nieto [Jamila], Aïmen Derriachi [Saïd], Mohamed Seddiki [Olivier / Brahim], Naomi Amarger [Julie] u.a. Kinostart: 03.12.2014 (FR), 05.11.2015 (DE), 06.11.2015 (AT). Verleih: Neue Visionen Filmverleih (DE), Thimfilm (AT), UGC Distribution (FR). Tipp: IKF-Film-Heft (PDF-Datei). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Elser – Er hätte die Welt verändert (2015). Produktion: Lucky Bird Pictures (Produzenten: Boris Ausserer & Oliver Schündler) u.a. Regie: Oliver Hirschbiegel. Drehbuch: Fred Breinersdorfer & Léonie-Claire Breinersdorfer. Kamera: Judith Kaufmann. Schnitt: Alexander Dittner. Szenenbild: Benedikt Herforth & Thomas Stammer (Szenenbild), Astrid Poeschke (Supervising Art Director), Thomas Neudorfer & Christine Caspari (Art Directors), Daniele Drobny (Set Decorator). Kostümbild: Bettina Marx. Maskenbild: Tatajana Krauskopf, Isanelle Neu & Eva Maletz (Maskenbild). Musik: David Holmes. Ton: Steffen Graubaum (Ton), Srdjan Kurpjel (Supervising Sound Editor), Christian Bischoff (Mischtonmeister), Andy Kennedy (Sound Designer). Darsteller:innen: Christian Friedel (Georg Elser), Katharina Schüttler (Elsa), Burghart Klaußner (Arthur Nebe), Johann von Bülow (Heinrich Müller) u.a. Festivals: 12.02.2015 (Filmfestspiele Berlin), 08.03.2015 (Kirchliches Filmfestival Recklinghausen). Kinostart: 09.04.2015 (DE). Verleih: NFP marketing & distribution (DE). Anm.: Film über den Hitler-Attentäter Georg Elser (04.01.1903-09.04.1945). Tipp: Elser-Biographie auf der Website der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Quelle: Eigene Recherchen.
  • Jeder stirbt für sich allein (2015). Originaltitel: Alone in Berlin. Regie: Vincent Perez. Mit: Brendan Gleeson, Emma Thompson, Daniel Brühl u.a.
  • Remember (2015). Originaltitel: Remember. Produktion: Serendipity Point Films (Produzenten: Robert Lantos & Ari Lantos) in Zusammenarbeit mit Distant Horizon, detalle films, Egoli Tossell und Telefilm Canada. Regie: Atom Egoyan. Drehbuch: Benjamin August. Kamera: Paul Sarossy. Schnitt: Christopher Donaldson. Szenenbild: Matthew Davies (Production Designer), Rory Cheyne (Art Director), Elizabeth Calderhead (Set Decorator). Kostümbild: Debra Hanson. Maskenbild: Adrien Morot (Makeup Designer), Jessica Shannon (Key Hair Stylist). Musik: Mychael Danna. Ton: Bernhard Joest (Sound Mixer), Steve Munro (Supervising Sound Editor), Daniel Pellerin, Matt Chan & Mark Zsifkovits (Re-Recording Mixers). Darsteller:innen: Christopher Plummer (Zev Guttman), Bruno Ganz (Rudy Kurlander #1), Jürgen Prochnow (Rudy Kurlander #4), Heinz Lieven (Rudy Kurlander #2), Henry Czerny (Charles Guttman), Dean Norris (John Kurlander) und Martin Landau (Max Rosenbaum) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende], Jane Spidell (Kristin Kurlander) u.a. Festivals: 10.09.2015 (Filmfestspiele Venedig), 12.09.2015 (Toronto International Film Festival). Kinostart: 31.12.2015 (DE). Verleih: Tiberius Film (DE). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Son of Saul (2015). Regie: László Nemes. Festivals: 2015 (Toronto International Film Festival). Kinostart: 10.03.2016 (DE). Verleih: Sony (DE). Anm.: Der Film ist das Langfilmdebüt des ungarischen Regisseurs László Nemes (geb. 1977). Er führt mitten hinein in die Todeszone des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und erzählt von zwei Tagen im Leben des ungarischen Juden Saul Ausländer, einem Mitglied des „Sonderkommandos“. Quellen: Filmdienst.
  • Der Staat gegen Fritz Bauer (2015). Originaltitel: Der Staat gegen Fritz Bauer. Internationaler Titel: The People vs. Fritz Bauer. Produktion: Zero One Film (Produzent: Thomas Kufus) in Koproduktion mit Terz Film (Produzent: Christoph Friedel), WDR (Redaktion: Barbara Buhl) und HR (Redaktion: Jörg Himstedt) und in Zusammenarbeit mit ARTE (Redaktion: Georg Steinert). Regie: Lars Kraume. Drehbuch: Lars Kraume & Olivier Guez. Kamera: Jens Harant. Schnitt: Barbara Gies. Szenenbild: Cora Pratz (Szenenbild), Jutta Freyer (Set Decorator). Kostümbild: Esther Walz. Maskenbild: Astrid Mariaschk (Maskenbild). Musik: Julian Maas & Christoph M. Kaiser. Ton: Stefan Soltau (Originalton & Tongestaltung), Tobias Fleig (Mischung). Darsteller:innen: Burghart Klaußner (Fritz Bauer), Ronald Zehrfeld (Karl Angermann), Lilith Stangenberg (Victoria), Jörg Schüttauf (Paul Gebhardt), Sebastian Blomberg (Ulrich Kreidler), Michael Schenk (Adolf Eichmann), Rüdiger Klink (Heinz Mahler), Laura Tonke (Fräulein Schütt), Götz Schubert (Georg August Zinn), Paulus Manker (Friedrich Morlach), Cornelia Gröschel (Charlotte Angermann), Tilo Werner (Isser Harel), Dani Levy (Chaim Cohn) und Robert Atzorn (Hans Jasper) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a. Festivals: 07.08.2015 (Festival del film Locarno), 13.09.2015 (Toronto International Film Festival). Kinostart: 01.10.2015 (DE). Verleih: Alamode Film (DE), Look Now! (CH). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Unser letzter Sommer (2015). Originaltitel: Letnie przesilenie. Internationaler Titel: Summer Solstice. Regie: Michał Rogalski. Drehbuch: Michał Rogalski. Kamera: Jerzy Zieliński. Schnitt: Milenia Fiedler & Joanna Brühl. Szenenbild: Janusz Sosnowski (Szenografie), Justyna Jaszczuk (Art Director). Kostümbild: Anna Englert & Magdalena Rutkiewicz-Luterek. Maskenbild: Monika Kaleta & Dorothea Wiedermann (Maske). Musik: Alexander Hacke. Ton: Paul Rischer (Sound Design), Martin Witte (Set-Tonmeister), Hans Kolling (Mischung). Darsteller:innen: Filip Piotrowicz (Romek), Jonas Nay (Guido), Urszula Bogucka (Franka) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Maria Semotiuk (Bunia), Steffen „Shorty“ Scheumann (Oberleutnant) u.a. Kinostart: 22.10.2015 (DE). Verleih: Farbfilm Verleih (DE). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Nebel im August (DE/AT 2016). Regie: Kai Wessel. Kinostart: 29.09.2016 (DE). Verleih: Studiocanal. Anm.: Das Drehbuch basiert auf dem Tatsachenroman „Nebel im August. Die Lebensgeschichte von Ernst Lossa“. Quelle: Filmportal.de. Tipp: „Film im Fokus“-Ausgabe zum Film (PDF-Datei).
  • Django – Ein Leben für die Musik (2017). Originaltitel: Django. Regie: Étienne Comar. Drehbuch: Étienne Comar & Alexis Salatko, frei nach „Folles de Django“ von Alexis Salatko. Kamera: Christophe Beaucarne. Schnitt: Monica Coleman. Szenenbild: Olivier Radot. Kostümbild: Pascaline Chavanne. Musik: Django Reinhardt (gespielt vom Rosenberg Trio) und Warren Ellis. Darsteller:innen: Reda Kateb (Django Reinhardt), Cécile de France (Louise De Klerk), Beata Palya (Naguine Reinhardt), Bimbam Merstein (Negros), Gabriel Mirété (Leveque/La Plume), Johnny Montreuil (Joseph Reinhardt/Nin-Nin), Vincent Frade (Fouad/Tam Tam), Raphaël Dever (Vola), Hugues Jourdain (Rossignol), Hono Winterstein (Toto Hoffman), Étienne Mehrstein (Timbo Hoffman), Levis Reinhardt (Gagar Hoffman), Alex Brendemühl (Hans Biber), Ulrich Brandhoff (Hammerstein), Xavier Beauvois (Médecin), Patrick Mille (Charles Delaunay), Jan Henrik Stahlberg (Schulz-Köhn/Doctor Jazz) u.a. Kinostart: 26.10.2017 (DE). Verleih: Weltkino Filmverleih (DE). Tipp: „Kino & Curriculum“-Ausgabe von Michael M. Kleinschmidt (PDF-Datei). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Paradies (2016). Regie: Andrei Konchalovsky. Uraufführung: 08.09.2016 (Filmfestspiele Venedig). Festivals: 26.10.2016 (Internationale Hofer Filmtage). Kinostart: 27.07.2017 (DE). Anm.: Frankreich 1942. Quelle: Filmportal.de.
  • Ein Sack voll Murmeln (FR/CA/CZ 2017). Originaltitel: Un sac de billes. Produktion: Quad (Produzenten: Nicolas Duval Adassovsky, Yann Zenou & Laurent Zeitoun), Main Journey, Gaumont, TF1 Films Production, Forecast Pictures, Films IDL, Panache Productions, La Compagnie Cinématographique, Proximus und Okko Production. Regie: Christian Duguay. Drehbuch: Benoît Guichard & Christian Duguay in Zusammenarbeit mit Laurent Zeitoun (Originaldrehbuch: Alexandra Geismar & Jonathan Allouche), nach dem Buch „Un sac de billes“ von Joseph Joffo. Kamera: Christophe Graillot. Schnitt: Olivier Gajan. Szenenbild: Franck Schwarz (Chef décorateur). Kostümbild: Pierre-Jean Larroque. Maskenbild: Cécile Pellerin (Maquillage), Paul de Fissier (Coiffure). Musik: Armand Amar. Ton: Emmanuel Hachette, Michel B. Bordeleau & François Joseph Hors (Son). Visuelle Effekte: Marc Massicotte (Superviseur des effets visuels). Darsteller: innen: Dorian Le Clech (Joseph), Batyste Fleurial Palmieri (Maurice), Patrick Bruel (Roman), Elsa Zylberstein (Anna), Bernard Campan (Ambroise Mancelier), Kev Adams (Ferdinand), Christian Clavier (Docteur Rosen) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a. Festivals: 10.06.2017 (Filmfest Emden-Norderney). Kinostart: 18.01.2017 (FR), 17.08.2017 (DE). Verleih: Weltkino Filmverleih (DE), Gaumont (FR). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Das Tagebuch der Anne Frank (2016). Regie: Hans Steinbichler.
  • Verleugnung (2016). Originaltitel: Denial. Regie: Mick Jackson. Drehbuch: David Hare, nach dem Buch „History on Trial: My Day in Court with a Holocaust Denier” von Deborah E. Lipstadt. Kamera: Haris Zambarloukos. Schnitt: Justine Wright. Szenenbild: Andrew McAlpine (Production Designer), Christina Moore (Supervising Art Director), Lisa Chugg (Set Decorator). Kostümbild: Odile Dicks-Mireaux. Maskenbild: Marese Langan (Hair and Make-Up Designer). Musik: Howard Shore. Ton: Danny Hambrook (Production Sound Mixer), Tim Cavagin & Dafydd Archard (Re-Recording Mixers), Ian Wilson (Sound Designer). Darsteller: Rachel Weisz (Deborah Lipstadt), Tom Wilkinson (Richard Rampton), Timothy Spall (David Irving), Andrew Scott (Anthony Julius), Jack Lowden (James Libson), Caren Pistorius (Laura Tyler), Alex Jennings (Sir Charles Gray), Harriet Walter (Vera Reich), Mark Gattis (Prof. Robert Jan Van Pelt), John Sessions (Prof. Richard Evans), Nikki Amuka-Bird (Libby Holbrook), Pip Carter (Anthony Forbes-Watson) [in der Reihen¬folge der Titelsequenz] u.a. Festivals: 11.09.2016 (Toronto International Film Festival). Kinostart: 13.04.2017 (DE). Verleih: SquareOne Entertainment & Universum Film (DE). Anm: Prozess des britischen Holocaust-Leugners David Irving (geb. 1938) gegen die US-amerikanische Historikerin Deborah E. Lipstadt (geb. 1947). Prozessbeginn war der 11. Januar 2000. Die Verhandlung dauerte insgesamt 32 Tage. Das Urteil wurde am 11. April 2000 verkündet. Quelle: Eigene Recherche.
  • Die Frau des Zoodirektors (2017). Originaltitel: The Zookeeper’s Wife. Regie: Niki Caro. Kinostart: – (DE).
  • Die Unsichtbaren – Wir wollen leben (2017). Internationaler Titel: The Invisibles. Regie: Claus Räfle. Drehbuch: Claus Räfle & Alejandra López. Kamera: Jörg Widmer. Schnitt: Jörg Hauschild & Julia Oehring. Szenenbild: K.D. Gruber. Kostümbild: Ute Paffendorf. Maskenbild: Lena Lazzarotto & Henny Zimmer. Musik: Matthias Klein. Ton:Matthias Wolf (Originalton), Michael Kaczmarek (Mischung), Jörg Theil & Ricarda Brand (Sounddesign). Darsteller:innen: Max Mauff (Cioma Schönhaus), Alice Dwyer (Hanni Lévy), Ruby O. Fee (Ruth Gumpel), Aaron Altaras (Eugen Friede) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Werner Scharff (Florian Lukas), Maren Eggert (Helene Jacobs), Adriana Altaras (Fanja Schönhaus) u.a. Kinostart: 26.10.2017 (DE). Verleih: Tobis Film (DE). Tipp: IKF-Film-Heft von Michael M. Kleinschmidt (PDF-Datei). Quelle: Eigene Recherchen & Filmportal.de.
  • Die Kinder der Villa Emma (2018). TV-Film. Produktion: Graf Film (Produzent: Klaus Graf) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste und ORF. Regie: Nikolaus Leytner („Der Trafikant“). Drehbuch: Agnes Pluch („Nach einer wahren Geschichte“). Kamera: Hermann Dunzendorfer. Schnitt: Bernard Schmid. Szenenbild: Isidor Wimmer. Kostümbild: Uli Fessler. Maskenbild: Anna Evenkamp, Sandra Leutert & Julia Lechner. Musik: Matthias Weber. Ton: Max Vornehm (Ton), Manfred Folie (Mischung), Bernhard Bamberger (Tonschnitt). Darsteller:innen: Sophie Stockinger (Betty Liebling), Ludwig Trepte (Joško Indig), Nina Proll (Helga Herrnstadt), Laurence Rupp (Marko Schoky), August Zirner (Georg Bories) u.a. Festivals: 18.03.2018 (Kirchliches Filmfestival Recklinghausen). TV-EA: 30.03.2018 (Das Erste). Erzählte Zeit: „Wien, Anfang April 1941“ (Texttafel am Ende der Eröffnungsequenz). Anm.: Die titelgebende Villa Emma in der Nähe der italienischen Stadt Nonantola bei Modena war in den Jahren 1942/43 Zufluchtsort für 73 jüdische Kinder vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Quellen: Eigene Recherchen; Filmdienst.
  • Operation Finale (2018). Regie: Chris Weitz. Mit: Oscar Isaac (Peter Malkin), Ben Kingsley (Adolf Eichmann), Mélanie Laurent (Hanna Elian) u.a. Anm.: Suche eines israelischen Sonderkommandos nach Adolf Eichmann.
  • Der Trafikant (2018). Regie: Nikolaus Leytner. Drehbuch: nach dem Roman von Robert Seethaler. Darsteller:innen: Simon Morzé (Franz Huchel), Bruno Ganz (Sigmund Freud), Karoline Eichhorn (Anna Freud), Robert Seethaler (Der Hagere) u.a. Uraufführung: 21.08.2018 (Kitzbühel). Kinostart: 01.11.2018 (DE). Verleih: Tobis Film (DE). Quellen: Filmportal.de; Filmdienst.
  • Jojo Rabbit (2019). Regie: Taika Waititi. Mit: Roman Griffin Davis (Jojo), Thomasin McKenzie (Elsa), Scarlett Johansson (Rosie), Taika Waititi (Adolf), Sam Rockwell (Captain Klenzendorf) u.a. Kinostart: 23.01.2020 (DE). Verleih: Walt Disney (DE).

Die 2020er

  • Hunters (2020ff). Anm.: Nazijäger-Serie.
  • Persischstunden (2020). Regie:Vadim Perelman.
  • Der Zeuge (2022). Regie: Bernd Michael Lade. Drehbuch: Bernd Michael Lade. Kamera: Guntram Franke Schnitt: Michael Kobs Ton: Jörg Wiegleb. Szenenbild: Ulrich Vetter. Kostümbild: Rudi Scharff & Esther Friedemann. Darsteller:innen: Bernd Michael Lade (Carl Schrade), Hans Hendrik Trost (Staatsanwalt), Maria Simon (Reporterin), Andruscha Hilscher (Richterin), Katrin Schwingel (Übersetzerin), Lina Wendel (Ilse Koch), Thomas Schuch (KZ-Arzt Heinrich Schmitz), Marko Bräutigam (Nr. 16), Jörg Seyer (Nr. 20), Thorsten Spohn (Doktor W.)u.a. Uraufführung: 27.10.2022 (Internationale Filmtage Hof). Kinostart: 02.03.2023 (DE). Verleih: Neue Visionen Filmverleih (DE). Anm.: Der Film basiert auf dem Buch „Elf Jahre. Ein Bericht aus deutschen Konzentrationslagern“ von Carl Schrade und auf den Protokollen der Flossenbürg-Prozesse am US-Militärgericht in Dachau in den Jahren 1946 und 1947. Tipp: „Kino & Curriculum“-Ausgabe (PDF-Datei). Quelle: Eigene Recherchen und Filmportal.de.
  • Der verlorene Zug (NL/LU/DE 2022). Originaltitel: Het verloren Transport. Produktion: KeyFilm in Koproduktion mit COIN FILM und Amour Fou. Regie: Saskia Diesing. Drehbuch: Saskia Diesing. Kamera: Aage Hollander. Schnitt: Axel Skovdal Roelofs. Szenenbild: Diana van de Vossenberg. Musik: Paul Eisenach & Jonas Hofer. Darsteller:innen: Hanna van Vliet (Simone), Eugénie Anselin (Vera), Anna Bachmann (Winnie), Bram Suijker, Konstantin Frolov u.a. Kinostart: 27.04.2023 (DE). Verleih: W-film Distribution (DE). Figuren: Das Kriegsdrama erzählt aus der Perspektive dreier Frauen: die jüdische Niederländerin Simone (Hanna van Vliet), die junge Deutsche Winnie (Anna Bachmann) und die russische Scharfschützin Vera (Eugénie Anselin). Historischer Hintergrund: Kurz vor Kriegsende strandete im April 1945 ein Deportationszug aus dem KZ Bergen-Belsen mit 2.400 jüdischen Gefangenen in der Nähe des Dorfes Tröbitz. Quelle: Eigene Recherchen.
  • Die Wannseekonferenz (2022). TV-Film. Regie: Matti Geschonneck. TV-EA: 24.01.2024. Erzählte Zeit: Wannseekonferenz am Januar 1942. Quelle: Filmportal.de.
  • Die Fotografin (2023). Originaltitel: Lee. Produktion: Brouhaha Entertainment & Juggle Films. Regie: Ellen Kuras. Drehbuch: Liz Hannah, Marion Hume & John Collee, nach dem Buch „Immer lieber woanders hin“ von Antony Penrose. Kamera: Paweł Edelman. Schnitt: Mikkel E. G. Nielsen. Szenenbild: Gemma Jackson. Kostümbild: Michael O´Connor. Maskenbild: Ivana Primorac. Musik: Alexandre Desplat. Ton: Csaba Major (Production Sound Mixer), Jimmy Boyle (Supervising Sound Editor/Sound Designer), Mike Prestwood Smith & Candela Palencia (Re-recording Mixers). Darsteller:innen: Kate Winslet (Lee Miller), Josh O’Connor (Young man/Antony Penrose), Andrea Riseborough (Audrey Withers), Andy Samberg (Davy Scherman), Alexander Skarsgård (Roland Penrose), Marion Cotillard (Solange D’Ayen), Noémie Merlant (Nusch Éluard) u.a. Premiere: 09.09.2023 (Toronto International Film Festival). Kinostart: 19.09.2024 (DE). Verleih: Studiocanal (DE). Anm: Das Drehbuch basiert auf der Biografie „Immer lieber woanders hin – Die Leben der Lee Miller“ von Antony Penrose und konzentriert sich vor allem auf das Wirken von Lee Miller (1907-1977) als Fotografin, die mit ihren Fotos und Reportagen während des Zweiten Weltkriegs in Europa 1944-45 weltberühmt wurde. Ihr wohl berühmtestes Foto zeigt Miller in Hitlers Badewanne am 30. April 1945 (!). Tipp: IKF-Film-Heft von Michael M. Kleinschmidt (PDF-Datei). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Deutsches Haus (2023). Miniserie (5 Episoden). Regie: Isabel Prahl (1-3) & Randa Chaoud (4-5). Drehbuch: Annette Hess, nach dem gleichnamigen Roman von Annette Hess. Mit: Katharian Stark, Anke Engelke, Hans-Jochen Wagner, Ricarda Seifried, Ares Kloß, Aaron Alteras u.a. Premiere: 08.11.2023 (Zoo Palast, Berlin). VÖ: 15.11.2023 (Disney+). Episoden: (1) Der Auftrag, (2) Rachel Cohen, (3) Der Vater, (4) Der Ort, (5) Das Urteil. Erzählte Zeit: Erster Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963-65.
  • Irenas Geheimnis (2023). Originaltitel: Przysięga Ireny. Internationaler Titel: Irena’s Vow. Regie: Louise Archambault.
  • One Life (2023). Originaltitel: One Life. Regie: James Hawes. Drehbuch: Lucinda Coxon & Nick Drake, nach dem Buch „If It´s Not Impossible…: The Life of Sir Nicholas Winton” von Barbara Winton. Kamera: Zac Nicholson. Schnitt: Lucia Zucchetti. Szenenbild: Christina Moore. Kostümbild: Joanna Eatwell. Maskenbild: Karen Hartley Thomas. Musik: Volker Bertelmann. Darsteller:innen: Anthony Hopkins (Nicky Winton), Johnny Flynn (Young Nicky Winton), Lena Olin (Grete Winton), Romola Garai (Doreen Warriner), Alex Sharp (Trevor Chadwick), Marthe Keller (Betty Maxwell), Jonathan Pryce (Martin Blake) und Helena Bonham Carter (Babi Winton) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende], Samuel Finzi (Rabbi Hertz) u.a. Kinostart: 28.03.2024 (DE). Verleih: SquareOne Entertainment (DE). Anm: Geschichte von Sir Nicholas ‚Nicky‘ Winton (1909-2015), der in einem Wettlauf gegen die Zeit kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 669 Kinder aus der Tschechoslowakei vor den Nazis rettete. Tipp: IKF-Film-Heft (PDF-Datei). Quelle: Eigene Recherchen.
  • Stella. Ein Leben. (2023). Regie: Kilian Riedhof. Anm.: Lebensgeschichte von Stella Goldschlag (1922–1994).
  • The Zone of Interest (2023). Regie: Jonathan Glazer.
  • White Bird (2023). Regie: Marc Forster.
  • Bonhoeffer (2024) Originaltitel: Bonhoeffer: Pastor. Spy. Assassin.
  • Die Ermittlung (2024). Regie: RP Kahl. Drehbuch: nach dem Theaterstück „Die Ermittlung. Oratorium in 11 Gesängen“ von Peter Weiss. Anm.: Erster Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963-65.
  • Führer und Verführer (2024). Regie: Joachim A. Lang.
  • In Liebe, eure Hilde (2024). Regie: Andreas Dresen.
  • Das Kostbarste aller Güter (2024). Animationsfilm. Regie: Michel Hazanavicius.
  • Amrum (2025). Regie: Fatih Akin. Erzählte Zeit: Frühjahr 1945 auf der titelgebenden deutschen Nordseeinsel. Anm.: Der Film basiert auf den Kindheitserinnerungen des Filmemachers Hark Bohm (1939–2025).
  • Das Verschwinden des Josef Mengele (FR/DE u.a. 2025). Regie: Kirill Serebrennikov. Drehbuch: Kirill Serebrennikov, nach dem Roman von Olivier Guez. Schnitt: Hansjörg Weißbrich. Kinostart: 23.10.2025 (DE). Verleih: DCM Distribution (DE).
  • Nürnberg (2026). Originaltitel: Nuremberg. Regie: James Vanderbilt. Drehbuch: James Vanderbilt, basierend auf dem Buch „Der Nazi und der Psychiater“ von Jack El-Hai. Mit: Russell Crowe, Rami Malek, Leo Woodall u.a. Kinostart: 07.05.2026 (DE). Verleih: Weltkino Filmverleih (DE).
  • Block 10 (2026). Regie: Marcus O. Rosenmüller. Drehbuch: Alice Brauner. Kamera: Peter J. Krause. Schnitt: Claudia Klook. Szenenbild: Claus Rudolf Amler. Kostümbild: Mirjam Muschel. Maskenbild: Mandy Steiger. Musik: – Darsteller:innen: Christian Berkel (Dr. Maximilian Samuel), Axel Prahl (Prof. Dr. Carl Clauberg), Moritz Führmann (Dr. Eduard Wirths), Johannes Zirner (Dr. Horst Schumann), Talia Dogan (Bella Mellach), Voula Doulgkeridou (Aliza Tsarfati), Lydia Georgantzi (Riketta Aji), Lena Kalisch (Hanna Alchades), Nilofar Khodabakhshi (Buena Bitran), Milena Straube (Gilda Thirmin), Bibiana Beglau (Dr. Adélaïde Hautval), Marta Sroka (Dr. Alina Brewda), Michelle Twarowska (Felicja Pleszowska), Luise Aschenbrenner (Sylvia Friedmann), Anežka Rusevová (Margit Neumann), Rafael Stachowiak (Dr. Władysław Dering) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Sarah Maria Sander (Liese Lotte Samuel) u.a. Weltpremiere: 03.07.2026 (Filmfest München). Kinostart: 05.11.2026 (DE). Verleih: Camino Filmverleih (DE). Länge: 108:09 Min. (24fps) bzw. 103:50 (25fps). Auszeichnungen: Rheingold Publikumspreis des 22. Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein 2026. Erzählte Zeit und Ort: 1942-1943 im Konzentrationslager Auschwitz. Quelle: Eigene Recherchen; Filmportal.de.

Kriegsfilme (2. Weltkrieg)

  • Into the White (2012). Regie: Petter Næss. Drehbuch: Ole Meldgaard, Petter Næss & Dave Mango („nach einer wahren Begebenheit“). Kamera: Daniel Voldheim. Schnitt: Frida Eggum Michaelsen. Szenenbild: Udo Kramer (Produksjonsdesigner), Stefan Hauck (Art Director). Kostümbild: Stefanie Bruhn. Maskenbild: Kitty Kratschke (Hår & makeup-designer). Musik: Nils Petter Molvær (Komponist), Peter Godfrey (Komponist „Forget Me Not“). Ton: Nicolai Linck & Andreas Kongsgaard Mogensen (Lyddesign & miks / Lyddesign & sluttmiks) Darsteller:innen: Florian Lukas [Leutnant Horst Schopis], David Kross [Unteroffizier Josef Schwartz]. Stig Henrik Hoff [Feldwebel Wolfgang Strunk], Lachlan Nieboer [Captain Charles P. Davenport], Rupert Grint [Gunner Robert Smith] [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a. Kinostart: 09.03.2012 (NO), 31.01.2013 (DE). Verleih: Splendid Film (DE). Anm.: Deutsche und englische Soldaten in Norwegen während des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1940. Quelle: Eigene Recherchen.

3. Dokumentarfilme

  • Nazi-Konzentrationslager (1945). Originaltitel: Nazi Concentration Camps. Regie: George Stevens. Anm.: Die Dokumentation war filmisches Beweismittel der Anklage im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher.
  • Die Todesmühlen (DE/US 1945). Originaltitel: Death Mills. Regie: Hanuš Burger. Drehbuch: Hanuš Burger; Kommentar: Oskar Seidlin. Schnitt: Sam Winston. Schnitt-Überwachung: Billy Wilder (Wilder wurde beauftragt, eine neue, wesentlich kürzere Fassung zu schneiden). Sprecher:innen: Anton Reimer (dt. Version), Rita Karpinowicz (jidd. Version). Anm.: Reeducation-Dokumentarfilm über Konzentrationslager nach der Befreiung. Ein Großteil des Films besteht aus Sequenzen der Dokumentation „Nazi-Konzentrationslager“ (1945).
  • Nacht und Nebel (FR 1956). Kurz-Dokumentarfilm. Originaltitel: Nuit et brouillard. Regie: Alain Resnais. Musik: Hanns Eisler. Anm.: Eines der wichtigsten filmischen Werke über die NS-Konzentrations- und Vernichtungslager, das ich als Jugendlicher gesehen habe.
  • Shoah (FR 1985). Regie: Claude Lanzmann. Anm.: Als junger Mann Ende der 1980er Jahre in Koblenz (Odeon) gesehen.
  • Ein einfacher Mensch (1987). Regie: Karl Fruchtmann. Anm.: Protagonist Jakow Silberberg war Mitglied des „Sonderkommandos“ in Auschwitz.
  • Ein Spezialist. Regie: Eyal Sivan. Uraufführung: 12.02.1999 (Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 11.11.1999 (DE). 14.04.2000 (US). Verleih: Arsenal (DE). Anm.: Dokumentation des Prozesses gegen Adolf Eichmann 1961 in Jerusalem. Quellen: Filmportal.de; Filmdienst.
  • Das Himmler-Projekt (2000). Regie: Romuald Karmakar. Uraufführung: 19.02.2000 (Filmfestspiele Berlin). Anm.: Schauspieler Manfred Zapatka trägt eine dreieinhalbstündige Rede Heinrich Himmlers vor, die er am 4. Oktober 1943 im Goldenen Saal des Schlosses von Posen vor 92 Generälen der SS gehalten hat. Quellen: Filmportal.de.
  • Kindertransport – In eine fremde Welt (2000). Originaltitel: Into the Arms of Strangers: Stories of the Kindertransport. Kinostart: (DE). Tipp: IKF-Film-Heft (PDF-Datei).
  • Im toten Winkel – Hitlers Sekretärin (2002). Regie: André Heller. Premiere: 10.02.2002 (Berlinale). Kinostart: 02.05.2002. Anm.: Hitler-Sekretärin Traudl Junge. Tipp: IKF-Film-Heft (PDF-Datei). Quellen: Filmportal.de.
  • 2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß (2005). Regie: Malte Ludin. Uraufführung: 15.02.2005 (Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 07.04.2005 (DE). Quellen: Filmportal.de.
  • Winterkinder – Die schweigende Generation (2005). Produktion: Jens Schanze Filmproduktion in Zusammenarbeit mit BR, ZDF/3sat, HFF München. Regie und Buch: Jens Schanze. Musik: Erik Satie, Gnossienne Nr. 1. Mitwirkende: Jens Schanze, Antonie Schanze, Horst Schanze, Kerstin Schanze, Bärbel Schanze, Annette Schanze, Andrea Schanze, Edith Lehmann, Janina Zalas. Länge: 99 Min. Premiere: 07.05.2005 (DOK.fest München). Kinostart: 08.12.2005 (DE). Verleih: Tiberius Film (DE). Tipp: „Kino & Curriculum“-Ausgabe (PDF-Datei). Quellen: Eigene Recherchen; Filmportal.de.
  • Das radikal Böse (2013). Originaltitel: Das radikal Böse. Regie: Stefan Ruzowitzky. Drehbuch: Stefan Ruzowitzky. Kamera: Benedict Neuenfels. Schnitt: Barbara Gies. Szenenbild: Fritz Günthner. Kostümbild: Annette Finze & Monika Seidl. Maskenbild: Birger Laube & Heidi Lauser. Musik: Patrick Pulsinger. Ton: Michael Busch, Tatjana Jakob & Matthias Lempert (Tongestaltung). Sprecher: Volker Bruch, Alexandra Fehling, Benno Fürmann, Hanno Kofler, Lenn Kudrjawizki, Andreas Schmidt, Simon Schwarz, Arndt Schwering-Sohnrey, Devid Striesow, Sebastian Urzendowsky und Nicolette Krebitz. Festivals: 25.10.2013 (Hofer Filmtage (Premiere)). Kinostart: 16.01.2014 (DE). Verleih: W-film Distribution (DE). Länge: 95:46 Min. (24 fps (FSK)) bzw. 92:05 Min. (25 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. Quelle: Eigene Recherchen; Filmportal.de.
  • 183 Tage – Der Auschwitz-Prozess (2015). Produktion: Verein für jüdische Medien und Kultur München e.V. (Produzent: Janusch Kozminski) und CCC-Filmkunst (Produzent: Artur Brauner). Regie: Janusch Kozminski. Drehbuch: Janusch Kozminski. Kamera: Angelika Weber & Janusz Potowski [im Abspann umgekehrter Reihenfolge]. Schnitt: Valentin Metz. Musik: Hans Söllner. Ton: Josef Pindus (Ton), Ralph P. Bienzeisler (Mischung). Sprecher: Armand Presser. Zeichnungen: Ken Dowsing & Valentin Plank. Fachberatung: Werner Renz (Fritz-Bauer-Institut), Dr. Johann Zilien (Hessisches Hauptstaatsarchiv), Prof. Dr. Micha Brumlik. Kinostart: 26.03.2015 (DE). Quellen: Eigene Recherchen.
  • A Man Can Make a Difference (2015). Regie: Ullabritt Horn. Drehbuch: Ullabritt Horn. Kamera: Hans Batz & Günther Wittmann. Schnitt: Robert H. Schumann. Musik Stefano Giannotti. Kinostart: 12.11.2015 (DE). Verleih: W-film Distribution (DE). Anm.: Porträt des US-amerikanischen Juristen Benjamin Ferencz (1920-2023), der 1947/48 Chefankläger im Nürnberger Einsatzgruppen-Prozess war. Tipp: „Film im Fokus“-Ausgabe zum Film (PDF-Datei). Quellen: Eigene Recherchen.
  • Hitlers Hollywood (2017). Originaltitel: Hitlers Hollywood. Regie: Rüdiger Suchsland. Drehbuch: Rüdiger Suchsland. Kamera: Anne Bürger. Schnitt: Ursula Pürrer. Musik: Lorenz Dange & Michael Hartmann. Ton: Jens Pfuhler (Ton), Linus Nickel & Tobias Fritzsch (Mischung). Sprecher: Rüdiger Suchsland, Rike Schmid & Hans-Henrik Wöhler. Kinostart: 23.02.2017 (DE). Verleih: Farbfilm Verleih (DE). Tipp: „Kino & Curriculum“-Ausgabe (PDF-Datei). Quellen: Eigene Recherchen.
  • Riefenstahl (2024). Originaltitel: Riefenstahl. Produktion: Vincent Productions (Produzentin: Sandra Maischberger). Regie: Andres Veiel. Drehbuch: Andres Veiel. Montage: Stephan Krumbiegel, Olaf Voigtländer & Alfredo Castro. Bildgestaltung: Toby Cornish. Grafik, Animation & Titel: Johannes Braun & Toby Cornish. Archiv Producer: Monika Preischl & Mona El-Bira. Musik: Freya Arde (Komposition und Musikproduktion). Ton: Matthias Lempert (Tonbearbeitung und Mischung). Sprecher: Ulrich Noethen. Weltpremiere: 29.8.2024 (Internationale Filmfestspiele von Venedig [außer Konkurrenz]). Kinostart: 31.10.2024 (DE). Verleih: Majestic Film (DE). Länge: 115:16 Min. (24 fps) bzw. 110:39 Min (25fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. Tipp: „Kino & Curriculum“-Ausgabe (PDF-Datei). Quellen: Eigene Recherchen.
  • Holofiction (2025). Regie: Michal Kosakowski.

Literaturhinweise

  • BRUNS, Claudia; DARDAN, Asal & Dietrich, Anette (Hg.) (2012). „Welchen der Steine du hebst“. Filmische Erinnerung an den Holocaust. Berlin: Bertz + Fischer Verlag. ISBN: 978-3-86505-397-8. DBN: https://d-nb.info/1011688360.
  • CORELL, Catrin (2009). Der Holocaust als Herausforderung für den Film. Formen des filmischen Umgangs mit der Shoah seit 1945. Eine Wirkungstypologie. Bielefeld: transcript Verlag (Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts 20). ISBN: 978-3-89942-719-6. DNB: https://d-nb.info/984274146. Tipp: Kostenloser Download der Open-Access-Datei oder Lesen als E-Paper.
  • FLEISCHNER, Eva (Ed.) (1974). Auschwitz: Beginning of a New Era? Reflections on the Holocaust. Papers given at the International Symposium on the Holocaust, held at the Cathedral of Saint John the Divine, New York City, June 3 to 6, 1974. New York. LoC: https://lccn.loc.gov/76053809.
  • FRÖHLICH, Margrit; LOEWY, Hanno & STEINERT, Heinz (Hg.) (2003). Lachen über Hitler – Auschwitz-Gelächter? Filmkomödie, Satire und Holocaust. München: edition text + kritik (Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts 19). ISBN: 978-3-88377-724-2.
  • FRÖHLICH, Margrit; SCHNEIDER, Christian & VISARIUS, Karsten (Hg.) (2007). Das Böse im Blick. Die Gegenwart des Nationalsozialismus im Film. München: edition text + kritik. ISBN: 978-3-88377-863-1. DNB: https://d-nb.info/984581626.
  • KRAMER, Sven (Hg.) (2003). Die Shoah im Film. München: edition text + kritik. ISBN: 978-3-88377-725-0. DNB: https://d-nb.info/966147626.
  • LOEWY, Hanno (2003). Komödie und Satire in der filmischen Repräsentation des Holocaust. Eine Filmografie. In: FRÖHLICH, Margrit; LOEWY, Hanno & STEINERT, Heinz (Hg.). Lachen über Hitler – Auschwitz-Gelächter? Filmkomödie, Satire und Holocaust. München: edition text + kritik (Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts 19), S. 335-382. ISBN: 978-3-88377-724-2.
  • LORENZ, Matthias N. (2003). Der Holocaust als Zitat. Tendenzen im Holocaust-Spielfilm nach Schindler’s List. In: KRAMER, Sven (Hg.). Die Shoah im Film. München: edition text + kritik, S. 267-296. ISBN: 978-3-88377-725-0. DNB: https://d-nb.info/966147626.
  • SCHULTZ, Sonja M. (2012). Der Nationalsozialismus im Film. Von TRIUMPH DES WILLENS bis INGLOURIOUS BASTERDS. Berlin: Bertz + Fischer (Deep Focus 13). ISBN: 978-3-86505-314-5. DNB: https://d-nb.info/100829148X.
  • STIGLEGGER, Marcus (Hg.) (2026). Holofiction. Die Ikonografie des Holocaust im Spielfilm. Mit einem Grußwort von Dominique Lanzmann, einem Vorwort von Volker Schlöndorff und einem Gespräch mit Michal Kosakowski. Marburg: Schüren Verlag. ISBN: 978-3-7410-0560-2. DNB: https://d-nb.info/1394607393.
  • WENDE, Waltraud „Wara“ (Hg.) (2002). Geschichte im Film. Mediale Inszenierungen des Holocaust und kulturelles Gedächtnis. Dokumentation eines […] Symposiums, das am 29. und 30. November 2001 auf Einladung der Herausgeberin an der Rijksuniversiteit Groningen (NL) stattfand. Stuttgart u.a. Verlag J. B. Metzler (M-&-P-Schriftenreihe für Wissenschaft und Forschung). ISBN: 3-476-45308-1. DNB: https://d-nb.info/964573067.